ARTIKEL 1122 VON 1954

Das Buch der Transite

Lebenszyklen erkennen und nutzen
Art.-Nr.: 1597

Robert Hand

Produktform:  Hardcover, 10. Auflage
Seitenzahl:  580
ISBN:  3-88034-962-2 / 978-3-88034-962-9
EAN:  9783880349629
vergriffen Gewicht: 1.028 kg

Produktdetails

Dieses Standardwerk des bekannten Astrologen Robert Hand umfasst ausführliche Interpretationen zu allen wichtigen Aspekten der zehn Planeten: Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto. In jedem der zehn Hauptabschnitte werden die Transitaspekte Konjunktion, Sextil, Trigon, Opposition und Quadrat zu allen Planeten erläutert. Hinzu kommen Interpretationen der Transite zum Aszendenten (AC) und zum Medium Coeli (MC) sowie die Bedeutung der Transite in den zwölf Häusern. Das kompetente Nachschlagewerk über die Wirkung der Transite.

Autorenporträt

Alle Bücher dieses Autors

 Robert Hand Robert Hand (1942) beschäftigt sich seit 1960 mit Astrologie. Seit 1973 ist er Direktor des "National Council of Geocosmic Research" und gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Forscher zu astrologischen Fragen. 1977 hat er eines der ersten Computerprogramme für Astrologie entwickelt. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich vorwiegend mit der antiken Astrologie und deren Texten und unterrichtet am Kepler College. Für seine Arbeit erhielt er mehrere Auszeichnungen.

Leseprobe

Vorwort

Ein Radixhoroskop auszulegen ist eine Kunst, die erhebliches Wissen und Können voraussetzt. Die weitere Auslegung des sich im Laufe der Zeit entfaltenden Horoskopes stellt noch größere Anforderungen. Deshalb ist ein gutes Buch über die astrologischen Auslösungszeiten für alle von großem Wert, die sich mit Astrologie befassen.

Diese Auslösungszeiten können nach vier verschiedenen astrologischen Schlüsseln berechnet werden: den Progressionen und Direktionen, postnatalen Perioden der Wiederkehr von Sonne oder Mond und den Transiten. Progressionen und Direktionen wirken sporadisch, nichtkontinuierlich. Sie wirken nicht in regelmäßigen Intervallen es gibt Zeiten, in denen die Planeten sich nicht innerhalb wirksamer Grade eines Aspektes aufhalten. Bei dem von Eleanor Hesseltine und mir gemeinsam aufgestellten System der postnatalen Perioden handelt es sich ebenfalls um sporadische Einflüsse, die auf den Zeittakten der Progressionen und Direktionen beruhen und kontinuierlich bis zum Tode wirken. Die Wiederkehrperioden von Sonne und Mond im tropischen und siderischen Tierkreis wirken ebenfalls kontinuierlich, dabei aber auch periodisch, nicht sporadisch wie die postnatalen Perioden. Jede Auslösung einer Sonnenwiederkehr wirkt ein Jahr lang. Die vierte und bedeutendste Form der astrologischen Zeittakte ist die der - periodisch und nichtkontinuierlich wirkenden - Transite.

Leider gibt es nur wenige wirklich gute Bücher über die Wirkung der Transite Grant Lewis Astrology for the Millions, das beste bislang zu diesem Thema erschienene Buch, wendet sich vorwiegend an Anfänger. Robert Hands Das Buch der Transite füllt also eine echte Lücke in der astrologischen Literatur - in höchst kompetenter Weise!

Nicht Quantität, sondern Qualität stellt das Hauptproblem der modernen Astrologie dar. Astrologie ist ja zur Zeit "in", und wir können uns kaum retten vor der ungeheuren Flut von Büchern, Zeitschriften, Lehrgängen und Vorträgen, Leider ist vieles davon minderwertig. Es gibt nur sehr wenige wirklich erfahrene, wirklich erstrangige Astrologen. Charles Charters Arbeit über die Aspekte ist zwar allseits geschätzt, aber leider nicht sehr umfassend. Bemerkenswert an Robert Hands Buch der Transite ist die gleichmäßig hohe Qualität. Durch seine Klarheit hebt sich das Buch vorteilhaft ab von Arbeiten anderer führender zeitgenössischer Autoren, die leider schwer verständlich sind.

Die Wirkung einer Planetenkombination, die entweder statisch in einem Radixhoroskop oder dynamisch in Form eines Transits oder einer Progression zu schatten machen kann, vermag zu interpretieren, wer erstens die entsprechenden Arbeiten seiner besten Vorgänger und Kollegen auf diesem Gebiet eingehend studiert hat und zweitens die vielen möglichen Kombinationen selbst gründlich erforschte. Autoren, die sich nur auf anderer Autoren Erfahrungen stützen, legen dann Derivate vor, wie wir sie in Form der meisten bisher erschienenen Bücher kennengelernt haben. Wie erfahrene Astrologen gerne zugeben werden, fußt die vorliegende Arbeit sehr wohl auf persönlichen Beobachtungen, stimmt aber zugleich überein mit den wesentlichen allgemein anerkannten Erkenntnissen über Transite.

Die Kunst der Interpretation besteht vielleicht in der ausgewogenen Kombination einer Anzahl von Faktoren. Zu starke Beachtung nur eines Faktors fuhrt zu einseitiger Bewertung, wie es der Fall ist bei gleichzeitigen oder nahezu gleichzeitigen Transiten. Das vorliegende Buch behandelt dieses Problem gründlich und einleuchtend. Ich möchte dem Leser deshalb nahelegen, den ersten Teil des Buches sorgfältig zu lesen, in dem wesentliche, in den meisten Büchern über Transite aber vernachlässigte Punkte behandelt werden. Befürworter des siderischen Tierkreises werden begrüßen, daß die Korrektur der Präzession als ein Mittel benannt wird, um Daten genauer festzustellen, als es mit den konventionellen tropischen Tierkreispositionen möglich ist.

Folgendes Beispiel befaßt sich mit einer selten beobachteten Grundphase für einen Transit. Nehmen wir an, Sie sind geboren mit Saturn im Quadrat zu Ihrer Sonne, und der transitierende Saturn bildet jetzt ein Trigon zu Ihrer Radixsonne. Wie wird so etwas interpretiert? Beeinflußt das Radixquadrat den Transit? Ja, natürlich! Aber leider verschließen sich allzu viele Astrologen dieser Tatsache! Der Autor der vorliegenden Arbeit stellt fest, daß Geburtsaspekte von primärer Bedeutung sind und den Aspekt eines transitierenden oder progressiven Planeten erheblich modifizieren. Der Autor hat alle entsprechenden Grundlagen zusammengetragen und hier veröffentlicht - vor uns liegt also das erste Buch über Transite, das auf dieses Thema eingeht! Die mit Robert Pelletiers Das Buch der Aspekte beginnende Buchreihe verspricht, wesentliches zur astrologischen Literatur beizutragen.

Noch ein Wort zur Philosophie Robert Hands: Er ist betont psychologisch eingestellt. Besonders Dane Rudhyar und Dr. Zipporah Dobyns haben ebenfalls wertvolle Anstöße geliefert, um die Astrologie von ihrem traditionellen Geruch angstumwitterter Zukunftsdeutung zu befreien. Allerdings bin ich der Meinung, daß Dane Rudhyar ins andere Extrem verfallen ist, indem er der Bedeutung von Ereignissen völlig ausweicht. Doch im ganzen gesehen üben diese beiden Persönlichkeiten zusammen mit Robert Hand einen heilsamen Einfluß aus. Das Buch der Transite lehrt uns, einen nahenden Transit nicht zu furchten, sondern ihn zu begrüßen als eine Herausforderung zu Wachstum und größerer Reife. Ohne Übertreibung kann gesagt werden, daß der Name Robert Hand in den Annalen der modernen Astrologie einmal großgeschrieben wird, nicht nur angesichts des vorliegenden Buches und des Maßstäbe setzenden Planeten im Composit, sondern auch in Erwartung weiterer Bücher aus Robert Hands Feder! Sein Stern ist im Steigen.

Charles A. Jayne

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