ARTIKEL 1313 VON 1951

Das Konsultationshoroskop

Mit der Stundenastrologie Strategien entwickeln
Art.-Nr.: 139

Johan Hjelmborg und Louise Kirsebom

Produktform:  Hardcover, 80 Abbildungen
Seitenzahl:  222
ISBN:  3-89997-139-6 / 978-3-89997-139-2
Menge:
lieferbar Gewicht: 0.402 kg

Produktdetails

Ähnlich wie bei der Stundenastrologie wird ein Horoskop für eine Frage oder für eine Situation gestellt. Der Unterschied liegt aber in der Betrachtungsweise und in der Handhabung. Beim Konsultationshoroskop werden nicht konkrete Ereignisse vorhergesagt, sondern es wird entweder eine Erläuterung der augenblicklichen Situation oder eine Strategie für die Problemstellung gesucht. Oft ist die formulierte Frage jedoch nicht unmittelbar einleuchtend oder der Klient stellt Scheinfragen. Dann muss der Berater die Angelegenheit mit Gegenfragen und Kontrollfragen klären. Das Konsultationshoroskop hilft Ihnen, diese Gegenfragen zu formulieren, indem es seinen Zeigefinger auf bestimmte Bereiche richtet, damit Sie optimalen Ratschlag geben können.

Autorenporträt

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Johann Hjelmborg (geb. 1948) und Louise Kirsebom (geb. 1951) sind seit Beginn ihrer Berufstätigkeit Astrologen und Handleser. Beide haben eine eigene Beratungspraxis und arbeiten an langfristigen Forschungsprojekten und Büchern zusammen. Ihr Arbeitsgebiet umfasst neben Astrologie und Handlesen auch Nummerologie sowie Raum-, Farb- und Formsymbolik. Sie schreiben regelmäßig in astrologischen Zeitschriften und geben Seminare im skandinavischen, deutschen, englischen und spanischen Sprachraum.

Leseprobe

Was ist ein Konsultationshoroskop?

Die Ratsuchenden präsentieren ihre Fragen auf verschiedene Weise. Einerseits mit Fragen wie: Was wird geschehen? Andererseits aber auch mit Fragen wie: Worum dreht es sich? Oder: Was soll ich tun?

Im ersten Fall wenden sie sich an den Wahrsager und damit an das klassische Stundenhoroskop: Eine Frage wird gestellt, eine Antwort erwartet. Im zweiten Fall wenden sie sich an den Berater, es wird eine Erläuterung oder Strategie gesucht. Das Konsultationshoroskop ist geboren.

Das Stundenhoroskop und das Konsultationshoroskop sind prinzipiell identisch. Beide werden als «Geburtshoroskop» für die Frage, für die Situation, aufgestellt. Der Unterschied liegt in der Betrachtungsweise, in der Handhabung.
Meistens wird dasselbe Horoskop im Laufe der Beratung abwechselnd als Stundenhoroskop oder als Konsultationshoroskop betrachtet. Beziehungsweise der Astrologe findet heraus, dass es sich bei dem vermuteten Stundenhoroskop eigentlich um ein Konsultationshoroskop handelt oder umgekehrt. Der Klient fragt: Wie kann ich den Konkurs vermeiden? Er fragt nach einer Strategie und wendet sich somit im Prinzip an den Berater und an das Konsultationshoroskop. Doch der Astrologe sieht den Saturn kurz vor der Kulmination in Skorpion und muss in die Rolle des Wahrsagers schlüpfen: «Gar nichts können Sie tun. Der Konkurs ist eine Tatsache.»

Andererseits kann der Astrologe ein Stundenhoroskop in ein Konsultationshoroskop verwandeln. «Wann kommt mein Mann zu mir zurück?» Mit dieser Frage wendet sich die Frau an das Stundenhoroskop und an den Wahrsager. Venus ist stationär in Skorpion. Der Partner kommt nicht zurück. Statt direkt zu antworten, kann man als Astrologe Gegenfragen stellen: «Warum wollen Sie ihn überhaupt wieder? Was hat er Ihnen überhaupt gegeben – außer Schmerzen und Kosten?» Der Astrologe fordert die Klientin zu einem Denkprozess auf – und befindet sich sofort in einem Konsultationshoroskop.

Der Klient beschreibt irgendeine Ausgangssituation. Die muss man im Horoskop wiederfinden, das Horoskop sollte der Problemstellung entsprechen. Wenn man als Berater nicht versteht, worum es geht, kann man keine vernünftigen Ratschläge geben.

Manchmal sieht man sofort, dass das Horoskop der Problemstellung entspricht: Der Mond steht zum Beispiel im 4. Haus, es wird über einen Umzug gesprochen. Mars steht im 7. Haus, es gibt Streit. Als Astrologe hat man nun einen plausiblen Anhaltspunkt und kann die Sache weiter verfolgen. Ebenso wenn Jupiter in Zwillinge im 10. Haus steht und der Klient sich darüber beklagt, dass ihm die vielen verschiedenen Aufgaben über den Kopf gewachsen sind.

Oft ist die formulierte Frage jedoch nicht unmittelbar einleuchtend. Dafür gibt es grundsätzlich zwei Erklärungen: Entweder wir haben als Astrologe noch nicht den Gesamtzusammenhang erkannt oder der Klient stellt Scheinfragen. Dann muss die Angelegenheit mit Gegenfragen und Kontrollfragen geklärt werden. Das Horoskop hilft uns, diese Gegenfragen zu formulieren, indem es immer deutlich auf bestimmte Bereiche weist. Letzthin fragte eine Frau: «Wann findet mein Mann eine neue Arbeit?» Im Fragehoroskop standen Mond und Venus am Aszendenten in Krebs im Quadrat zu Jupiter in Waage im 4. Haus. Spannungen zwischen Krebs und Waage weisen meistens auf «häuslichen Unfrieden» hin. Diese Frau dachte vermutlich, die Unstimmigkeiten würden sich auflösen, sobald er eine Arbeit finden würde. Was ja, oberflächlich betrachtet, durchaus wahrscheinlich ist. Nur: Das Horoskop erzählt eine andere Geschichte, lenkt die Aufmerksamkeit auf Launenhaftigkeit und Gemütsschwankungen. Es gibt dem Berater aber kein Mandat, die Frage direkt zu beantworten, es fordert zu einem Gespräch auf.
Manchmal ist das Mandat auf Anhieb klar, in anderen Fällen müssen wir unser Mandat suchen. Sicher ist, das Horoskop hat immer eine Botschaft, es hat immer eine Geschichte zu erzählen. Die Ratsuchenden melden sich immer zum richtigen Zeitpunkt, auch wenn ihnen die wirkliche Problemstellung noch nicht bewusst ist.

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