ARTIKEL 591 VON 1951

Stundenastrologie

Das Stundenhoroskop - Praktische Entscheidungshilfe für aktuelle Fragen.
Art.-Nr.: 1865

Karen Hamaker-Zondag

Produktform:  kartoniert
Seitenzahl:  224
ISBN:  90-76274-22-3 / 978-90-76274-22-5
EAN:  9789076274225
Menge:
lieferbar Gewicht: 0.32 kg

Produktdetails

Die Stundenastrologie eignet sich, im Unterschied zur Arbeit mit dem Geburtshoroskop, zur Beantwortung konkreter Fragen aus den verschiedensten Lebensbereichen, etwa bei Kauf- und Verkaufsverträgen, für Familie, Beruf, Reisen oder schwierige Entscheidungen. Auch günstige und ungünstige Termine lassen sich mit ihrer Hilfe im voraus datieren.

Für diese spezielle Art der Astrologie gibt es eigene Deutungsregeln: Bestimmte Horoskopelemente werden vernachlässigt, während andere wie Mondknoten, Dekanate, Kritische Grade, Sammlung des Lichts, Erhöhung und Fall besonders beachtet werden müssen. Die Gesetzmäßigkeiten der Stundenastrologie werden didaktisch klar herausgearbeitet und anhand von zahlreichen Beispielen veranschaulicht.

Autorenporträt

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 Karen Hamaker-Zondag Karen Hamaker-Zondag ist eine international geschätzte Astrologin. Ihre astrologische Laufbahn begann 1975. Inzwischen hat sie zahlreiche Bücher geschrieben, die größtenteils auch in mehrere Sprache übersetzt wurden. Sie hält Vorträge und gibt Workshops im In- und Ausland, bietet eine sechsjährige Berufsausbildung in Astrologie an und arbeitet mit verschiedenen Zeitschriften zusammen.

Leseprobe

In welchem Augenblick stellen wir die Frage?

Wann eignet sich eine Frage für ein Stundenhoroskop'? Denn wenngleich die Formulierung der Frage wichtig ist, so ist natürlich letztlich der Zeitpunkt, an dem wir die Frage stellen, ausschlaggebend für das Stundenhoroskop. Wenn uns jemand eine Frage stellt oder eine Mitteilung macht, dann ist der Zeitpunkt dieser Frage ganz einfach der .Augenblick, in dem uns die Frage zu Ohren kommt, in dem wir den Brief empfangen usw. Wenn wir uns hingegen selbst eine Frage stellen, so ist der genaue Zeitpunkt etwas schwieriger festzustellen. Wir tragen die Frage ja meist schon lange in uns, manchmal entfällt sie uns wieder, um dann irgendwann erneut für eine Weile unsere Gedanken zu beherrschen. Der genaue Anfang eines Problems kann nur in den seltensten Fällen präzise angegeben werden, und das macht das Erstellen eines Stundenhoroskops manchmal recht beschwerlich. Am besten folgt man in solchen Fällen der Praxis der meisten Astrologen und wählt den Augenblick zum Ausgangspunkt, in dem uns zum erstenmal klar wird, dass wir über ein Problem, für das wir eine Lösung suchen, nachdenken. Wir alle kennen wohl jene Augenblicke, in denen uns eine Sache plötzlich in ihrem vollen Umfang und in ihrer ganzen Tragweite klar wird. Dies ist ein geeigneter Augenblick, das Stundenhoroskop zu erstellen.

Aber auch hierbei müssen wir streng sein. Ein Astrologe kommt manchmal in Versuchung, gewisse "Tricks" anzuwenden. Wir könnten zum Beispiel im voraus einen für die Antwort günstigen Zeitpunkt errechnen (was allerdings ein ziemliches Puzzlespiel ist!), dann anschließend einen befreundeten Astrologen anrufen und die bewusste Frage stellen. Für den Astrologen ist ja der Anfang dieses Telefongesprächs der Zeitpunkt, der für das Stundenhoroskop entscheidend ist, und dieses Stundenhoroskop dient dann als Grundlage zur Betrachtung der weiteren Entwicklungen. Meine eigenen Experimente mit derartigen Tricks und auch die mir bekannten Experimente anderer haben jedoch gezeigt, dass sie letztlich nirgendwohin führen. Solche Versuche liefern keine gültigen Stundenhoroskope und funktionieren schlichtweg nicht. Das bedeutet andererseits auch, dass der Faktor der Spontaneität eine große Rolle spielt. Eine Frage, die gestellt wird, muss spontan in uns auftauchen, wenn wir ein gültiges Stundenhoroskop erhalten wollen.

Joan Tittsworth führt im Zusammenhang mit dem Faktor der Spontaneität das Beispiel einer Frage an, die während einer ihrer Lehrstunden mit einem Schüler auftauchte. Es ging um Stundenhoroskope von Vermißten, und dieser Schüler hatte einen Bruder, der schon länger als fünfundzwanzig Jahre vermisst wurde. Natürlich musste der Schüler bei der Behandlung dieses Themas an seinen Bruder denken und stellte daher die Frage: >Lebt mein Bruder noch?< Das Stundenhoroskop gab als Aszendenten 0° 15' Zwillinge an, in der Stundenastrologie ein Hinweis darauf, dass wir dieses Horoskop nicht deuten dürfen (siehe Kapitel III). Frau Tittsworth erklärte dann auch, dass dies an der Tatsache läge, dass die Frage weder direkt noch spontan entstanden sei. Die Frage war durch einen äußeren Faktor (die Lehrstunden) ausgelöst worden. Frau Tittsworth nennt so etwas eine >forcierte Frage<. Meine eigenen Experimente mit solchen nachträglich ausgelösten Fragen lieferten jedoch immer wieder deutbare Horoskope, denen sinnvolle Informationen zu entnehmen waren. Manchmal sind ja bestimmte äußere Umstände die Ursache dafür, dass eine Frage, die vage vorhanden war, plötzlich klar und aktuell wird. Es ist dann gleichgültig, wodurch solch eine Frage in den Vordergrund getreten ist; entscheidend ist, dass sie uns plötzlich klar vor Augen steht.

Das Lesen eines Buches über Stundenastrologie löst bei Schülern und Lesern natürlich oft eine ganze Reihe von Fragen über Themen aus, die in einem solchen Buch behandelt werden. Meine Erfahrung ist, dass diese Fragen deutbare Horoskope liefern, doch sollte der Leser dies vielleicht besser selbst nachprüfen, indem er die Fragen untersucht, die ihm beim Lesen der verschiedenen Kapitel und Themen dieses Buches in den Kopf kommen. Notieren Sie das Datum, den Ort und den Zeitpunkt des Augenblicks, in dem eine solche durch das Lesen angeregte persönliche Frage auftauchte und prüfen Sie dann nach, ob die Antwort sinnvoll und zutreffend ist. Durch solche Experimente erfahren wir, wie wir selbst mit dieser Art von Fragen umgehen sollten.

Wenn es sich um eine Frage handelt, die ein anderer uns stellt, können wir einfach den Augenblick zum Ausgangspunkt nehmen, in dem uns die Frage gestellt wird. Die Praxiserfahrung rechtfertigt ein solches Vorgehen völlig. Gewöhnlich geht der Astrologe dann von dem Ort aus, an dem ihm die Frage gestellt wurde; das ist in den meisten Fällen der Ort, an dem sich seine Praxis befindet. Ein einziger mir bekannter Astrologe geht vom Wohnort seines Klienten aus. Hierbei können jedoch Probleme entstehen, denn wie soll man vorgehen, wenn der Klient zufällig nicht von seiner eigenen Wohnung aus anruft, sondern von einem völlig anderen Teil des Landes oder gar vom Ausland aus? Obwohl einiges dafür spricht, den Aufenthaltsort des Klienten zum Ausgangspunkt zu nehmen, haben Stundenhoroskope, die vom Aufenthaltsort des Astrologen ausgehen, stets gute Resultate geliefert. Es kann jedoch passieren, dass das Stundenhoroskop vom Aufenthaltsort des Klienten sich in großem Maße von demjenigen unterscheidet, das vom Aufenthaltsort des Astrologen erstellt wurde, wobei das Horoskop vom einen Ort in die Kategorie "schwer zu deuten" fällt, während das bei dem anderen Horoskop nicht der Fall ist. Bis heute konnten mich meine eigenen diesbezüglichen Erfahrungen noch nicht dazu bringen, eine der beiden Methoden zu bevorzugen. Ich habe jedoch mittlerweile erkannt, dass ein Stundenhoroskop vom Ort, von dem aus der Klient anruft, öfter einen exakten Aspekt des Aszendenten dieses Stundenhoroskops mit einem Radixplaneten des Klienten aufwies, als dies bei den Horoskopen von meinem eigenen Wohnort der Fall war. Der Leser tut gut daran, auch hiermit selbst zu experimentieren und eigene Erfahrungen zu sammeln. In jedem Fall empfiehlt sich folgendes:

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