Die acht Stufen der Bewusstheit

Leben statt gelebt zu werden
Art.-Nr.: 4742

Thomas Künne

Produktform:  Paperback
Seitenzahl:  230
Erscheinungsjahr:  2010
ISBN:  978-3-89767-685-5
EAN:  9783897676855
Menge:
lieferbar Gewicht: 0.22 kg

Produktdetails

Die in letzter Zeit in Mode gekommenen »Wunschbücher« lassen den Eindruck entstehen, dass man in der Tat alles bekommen kann, wenn man es sich nur »ordentlich« wünscht. Das vorliegende Buch setzt da an, wo diese Art Bücher aufhört: Es erläutert die Gesetze der Resonanz einfach nachvollziehbar und klar umsetzbar, indem es die »Acht Stufen der Bewusstheit« vorstellt und auf jede unserer Lebensbühnen, also die verschiedenen Rollen, die wir tagtäglich spielen, anwendet. Durch die Darstellung der typischen Merkmale dieser acht Stufen bekommt der Leser quasi einen Spiegel vorgehalten, und seine Aufgabe ist es, zu hinterfragen, auf welcher dieser Stufen er sich momentan befindet. Dadurch kann er schließlich dahin gelangen, bewusst und frei zu entscheiden, wie und in welche Richtung er sich weiterentwickeln möchte. Aus dem passiven Wünschen wird so ein aktives, selbstverantwortliches Tun.

Autorenporträt

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 Thomas Künne

Thomas Künne (1958), abgeschlossenes Studium der Germanistik und der Bildenden Kunst mit Schwerpunkt Pädagogik; Kunstpreisträger der Stadt Ludwigsburg. Fast 20 Jahre Management-Aufgaben bei amerikanischem Unternehmen. Schüler von Dr. Rüdiger Dahlke und Randolf M. Schäfer. Seminar- und Referententätigkeit im In-und Ausland.

Leseprobe

Die  acht Stufen der Bewusstheit

Nun ist es an der Zeit, Ihnen mit den acht Stufen der Bewusstheit eine leicht verständliche Einteilung unseres Lebens an¬zubieten, die als zuverlässiger Gradmesser für Ihre Selbsteinschätzung dienen will: Schon in der Bibel steht geschrieben: „Der Geist steht über der Materie." Johann Wolfgang von Goethe weiß es: „Der Mensch — ein Lebewesen zweier Welten." Er meint wohl damit, dass wir einerseits einen animalischen Anteil in uns tragen, der uns mit allen anderen Lebewesen auf diesem Planeten verbindet. Andererseits ist der Mensch, dieser Homo sapiens (lat: der weise, vernunftbegabte Mensch) das einzige Lebewesen, das über sich, sein Leben, seine Triebe, Vorlieben und Neigungen nachdenken und reflektieren kann.

Er kann, wenn er das möchte, mithilfe seiner geistigen Fähigkeiten aus seinem Tun Erkenntnisse für seine weitere Entwicklung ziehen. Das heißt: Aus „Fehlern" der Vergangenheit kann der Mensch für seine Zukunft lernen. Die Evolution hat uns mit unserem Intellekt und Verstand die Möglichkeit gegeben, die Abläufe unseres Lebens bewusst wahrzunehmen und nachzuvollziehen. Die Schaltzentrale unseres Bewusstseins wie auch unserer Bewusstheit befindet sich bekanntlich in unserem Kopf. Dort sitzt unser Gehirn, das alle bewussten wie auch unbewussten Anteile verwaltet, steuert und koordiniert.

So hat der Mensch (als Homo sapiens) mit seinem Kopf (lat. caput = Spitze, Hauptsitz unseres Bewusstseins im Kör¬per) von der Evolution die einmalige Chance erhalten, sich selbst und das Leben generell besser und richtig zu verstehen. So kann jeder, im Rahmen seiner vorhandenen Potenziale und Möglichkeiten, seinen Weg der Erkenntnis gehen, der manchmal durchaus steinig und voller Umwege sein kann. Dieser Weg in höhere Bewusstseinsebenen ist schon sehr früh und in vielen Kulturen als ein Weg mit verschiedenen Stufen beschrieben worden. Man kann ihn auch mit dem Erklimmen einer Leiter vergleichen. (…)

Übrigens: Auch wenn Sie glauben, bereits eine hohe Stufe erreicht zu haben, so können Sie doch im nächsten Moment wieder abrutschen. Wen erinnert das nicht an den tragischen He¬den Sisyphos, der einen Stein den Berg hinaufrollen musste, und dieser jedes Mal kurz vor dem Gipfel seinen Händen entglitt und wieder hinabrollte? Mitunter erinnert es auch an einen Bergsteiger auf seinem Weg nach „oben": Erst wenn er leichtsinnig oder gar überheblich wird, rutscht er ab. So schlimm kann es aber nicht werden, wenn wir die einzelnen Bewusstseinsstufen achtsam erleben und ganzheitlich erfahren. Und: Bewusstheit schützt vor dem Fall!

Schauen wir uns diese acht Stufen zunächst einmal ganz all¬gemein an. Wie lassen sich einzelne Bewusstseinsstufen er¬kennen? Welche Verhaltensweisen sind hierbei zu erwarten und festzustellen?

Stufe 1:
Der Mensch benimmt sich vollkommen unkontrolliert und unreflektiert, er folgt blindwütig einzig und allein seinen animalischen Trieben. Sein Verhalten ist unerlöst und fern jeglicher Bewusstheit seines Tuns.

Stufe 2:
Erste, noch verborgene Züge der Selbstreflexion sind vorhanden, wobei der unüberlegte Wesensanteil noch alles andere überlagert. Der Mensch bleibt ein Sklave seiner Begierden, er handelt roboterhaft und wie fremdgesteuert.

Stufe 3:
Die rein materielle Sichtweise bewegt sich ein wenig in Richtung geistiger Gefilde. Noch steht aber die Selbstbehauptung gegenŸber der Welt im Mittelpunkt aller Bestrebungen und Taten des Menschen.

Stufe 4:
Eigene Begabungen werden bewusst erkannt und können nun kultiviert und weiterentwickelt werden. Flexibilität und die Bewusstheit sozialer Strukturen schärfen die Konturen der eigenen Gesamtpersönlichkeit.

Stufe 5:
Das Ringen mit sich selbst sowie der Umgang mit den eigenen Schattenanteilen ebnen den Weg hin zu einer bewussten Toleranz. Die Vorzüge des Charakters schälen sich deutlicher heraus, Verantwortungsgefühl entsteht.

Stufe 6:
Wandlung des eigenen Tuns zur bewussten und zugleich disziplinierten „Absichtslosigkeit", Hinwendung zum persönlichen Glauben und zu Spiritualität. Der Mensch erlangt innere „Größe", er strebt nach Sein statt nach äußerem Schein. Stufe 7:
Die wachsende Vorurteilsfreiheit versehe dem Menschen Zugang zu den großen Ideen des Lebens und der Schöpfung. Das kleine Ego verschwindet zugunsten einer Ethik, die von Mitgefiihl und Weisheit geprägt ist.

Stufe 7:
Die wachsende Vorurteilsfreiheit versehe dem Menschen Zugang zu den großen Ideen des Lebens und der Schöpfung. Das kleine Ego verschwindet zugunsten einer Ethik, die von Mitgefiihl und Weisheit geprägt ist.

Stufe 8:
Der Mensch spiegelt die unverfälschte  Wahrheit und erkennt, sich in tiefem Gleichmut und innerem Frieden als Teil allen Seins. Er lebt erlöst und getreu der (Selbst-)Erkenntnis „Alles ist in allem und alles ist in mir.“

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