Traditionelle Horoskopdeutung

Ein Lehrgang zum Selbststudium
Art.-Nr.: 223

Erik van Slooten

Produktform:  Hardcover, zahlreiche Abbildungen und Tabellen
Seitenzahl:  207
Erscheinungsjahr:  2014
ISBN:  978-3-89997-223-8
EAN:  9783899972238
Menge:
lieferbar Gewicht: 0.373 kg

Produktdetails

Erik van Slooten zeigt, was für ein ausgeklügeltes System die Astrologen der Antike kannten und mit welchen heute teilweise vergessenen Methoden ein Geburtshoroskop gedeutet werden kann. So kommen neben den klassischen Würden u.a. auch der Almuten, Lospunkte oder  Fixsterne zur Sprache. Anschließend führt er eine traditionelle Horoskopanalyse Schritt für Schritt anhand von Beispielen vor. Traditionelle Prognosemethoden wie Firdaria, Aphesis oder Profektionen werden ebenfalls vorgestellt. Das Buch ist als Lehrgang zum Selbststudium aufgebaut. Am Ende eines jeden Kapitels werden zu den behandelten Themen Fragen gestellt. Im Anhang finden Sie die Antworten, so dass Sie Ihren Wissensstand selbst kontrollieren können.

Autorenporträt

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 Erik van Slooten Erik van Slooten ist ein erfahrener und versierter Stundenastrologe mit eigener Praxis in München. Er hält Vorträge und Seminare in ganz Europa zur Stundenastrologie.

Leseprobe

Einfach und universell: Die Ganzzeichenhäuser (GZH)

Ein großer Vorteil des GZH-Systems ist nicht nur, dass es bestechend einfach, sondern auch überall in der Welt anwendbar ist, auch in hohen geographischen Breiten, wo die neueren Häusersysteme teilweise kläglich versagen. Wenn die Astrologie die Absicht hat, ein kosmisches System zu sein, sollte sie Techniken benutzen, die überall auf der Welt funktionieren. Das GZH-System ist eine solche Technik.
Übrigens bleiben auch in diesem System nicht nur AC, sondern auch MC, DC und IC sensible Punkte, die in der Deutung besondere Beachtung finden.

So kann im GZH-System auf nördlicheren Breiten das MC auch in das 9. oder das 11. Haus fallen. Nach der Hellenistischen Astrologie ist in solchen Fällen Haus 10 deutlicher für das öffentliche Leben, das Wirken in der Welt zuständig als das MC selbst, obwohl das MC als sensibler Punkt auch eine Rolle spielen kann, z.B. wenn es eine Konjunktion mit einem wichtigen Horoskopfaktor bildet.
Die Ganzzeichen-Häuser werden auch topische Häuser genannt (von griechisch: tópos – Ort). Topische Häuser informieren über die spezifischen Themen im Leben des Geborenen. Die Häuser der neueren Systeme werden die dynamischen Häuser genannt (von griechisch: dýnamis – Kraft). Dynamische Häuser informieren über die Kraft der Planeten: So stehen Planeten in den dynamischen Eckhäusern stärker als in Mittelhäusern und fallenden Häusern.

Weil topische und dynamische Häuser sich ergänzen, ist es höchst interessant, Horoskope nach beiden Systemen parallel zu deuten. Insbesondere dann, wenn der Aszendent eher in den letzten Teil eines Zeichens fällt, kann es zu großen Unterschieden kommen. (In Kapitel 13 wird anhand von Dianas Horoskop das GZH-System mit Placidus verglichen.)
Weil im GZH-System Zeichen und Häuser identisch sind, werden im Horoskop fast ausschließlich die Planeten in den Häusern gedeutet. Dass zudem ein Planet nicht nur in einem Haus, sondern zur gleichen Zeit auch in einem Zeichen steht, ist vor allem wichtig bei der Bestimmung der essentiellen Würden. So steht beispielsweise Mars in Widder und in Skorpion in seinem Domizil, unabhängig davon, über welche Häuser er im Horoskop herrscht. Mehr zu diesem Thema in Kapitel 7. - Für dieses Buch habe ich die Ganzzeichenhäuser gewählt. (…)

 Ich erwarte nicht, dass meine Leser, die bis jetzt mit moderneren Häusersystemen gearbeitet haben, diese jetzt aufgeben. Wer bis jetzt mit seinem Placidus-Horoskop gelebt hat und dieses Horoskop neben sein GZH-Horoskop legt, wird meistens einige deutliche Unterschiede feststellen, die er mit Sicherheit nicht ohne weiteres akzeptieren möchte. In meinen Seminaren bemerke ich immer wieder, wie heftig die Teilnehmer oft auf das GZH-System reagieren. Einige sind erfreut, weil ihnen bestimmte Änderungen gefallen, andere sind empört. Auch ich habe in meinem Fall schlucken müssen. Zwar gelangte der Mond bei mir vom 2. ins 3. Haus und die Sonne vom 8. ins 9. Haus, also Änderungen, die mir gefallen und meines Erachtens auch besser zu mir passen. Aber meine schöne Venus/Jupiter-Konjunktion wurde aus dem 7. Haus ins 8. Haus verbannt, womit ich anfangs so meine Schwierigkeiten hatte.
Aber ich kann Ihnen dennoch empfehlen, mit den Ganzzeichenhäusern zu experimentieren. Nachdem auch ich mich anfänglich dagegen gesträubt habe, pflichte ich inzwischen Robert Hand bei, der seine Haltung so zusammenfasst: „Ich muss ganz ehrlich sagen, dass die Ganzzeichenhäuser meinen widerwilligen Glauben bezwungen haben.“  

 

Rezensionen

Astrologie Heute 170: "Wer neugierig und bereit ist, alte Pfade neu zu erkunden, der wird in diesem didaktisch klar strukturierten Lehrgang zum Selbststudium in Buchform den idealen Reiseführer finden, auf dem erhellenden Weg zurück in die Vergangenheit."

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