Zwillingsgeschwister

Der astrologische Unterschied
Art.-Nr.: 3733

Thomas Künne

Produktform:  Paperback, 16 Abbildungen
Seitenzahl:  208
ISBN:  978-3-89767-346-5
EAN:  9783897673465
Menge:
lieferbar Gewicht: 0.251 kg

Produktdetails

Zwillinge haben die gleichen Erbanlagen und (da sie innerhalb weniger Minuten geboren werden) fast identische Horoskope. Dennoch hat man es mit völlig eigenständigen, manchmal sogar recht konträren Persönlichkeiten zu tun, deren Lebenswege oft sehr unterschiedlich verlaufen. Anhand der Interviews, die mit eineiigen und zweieiigen Zwillingen aller Altersstufen geführt wurden, zeigt der Autor auf, dass richtig verstandene Astrologie den Lebensweg eines Menschen nicht festlegen bzw. vorausbestimmen, sondern vielmehr helfen will, die eigenen Chancen und Potenziale im Leben zu erkennen und zu nutzen. Der freie Wille des Menschen bleibt stets unangetastet.

Autorenporträt

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 Thomas Künne

Thomas Künne (1958), abgeschlossenes Studium der Germanistik und der Bildenden Kunst mit Schwerpunkt Pädagogik; Kunstpreisträger der Stadt Ludwigsburg. Fast 20 Jahre Management-Aufgaben bei amerikanischem Unternehmen. Schüler von Dr. Rüdiger Dahlke und Randolf M. Schäfer. Seminar- und Referententätigkeit im In-und Ausland.

Leseprobe

Die Zeit der Geburt

...Der Fokus liegt auf der Verständlichkeit für alle Leser, vor allem auch diejenigen, die vielleicht über dieses Buch zum ersten Mal mit der Astrologie in Kontakt kommen. Gerade diejenigen möchte der Autor für astrologische Themen gewinnen und nicht etwa abschrecken. Zurück zum Ursprung aller nachfolgenden astrologischen Berechnungen und Deutungen bzw. zurück zur (;eburtszeit und ihrer Genauigkeit bzw. möglichen Ungenauigkeit.

Abweichungen sind unvermeidbar und eine Realität der astrologischen Deutung. Das sollte man wissen. Was mathematisch exakt berechnet werden könnte, erhält durch den »Faktor Mensch« eine gewisse Unschärfe. Das ist kein Drama, sondern eine Tatsache, mit der man leben muss und auch kann. Meist ist es ohnehin so, dass sich astrologische Geschehnisse schon monatelang vorher auf verschiedene Weise ankündigen und — je nach Sensibilität des Einzelnen wahrgenommen werden oder nicht.

In der heutigen Zeit können wir getrost davon ausgehen, dass die angegebene Geburtszeit weitgehend stimmt (mit einer geschätzten Abweichung von wenigen Minuten). Das war nicht immer so. Es ist noch gar nicht so lange her, dass Menschen die Frage nach ihrer Geburtsminute zum Teil so beantworteten: »Irgendwann vor dem Mittagessen«, »beim Krähen des Hahnes« oder »nach Sonnenuntergang«. Durch die Wirren der Kriege sind viele Geburtsurkunden verloren gegangen, denn es gab vorrangigere Fragen als die nach der Geburtszeit. Heute ist das zum Glück anders. Wir leben in Friedenszeiten und können unser Leben so gestalten, wie wir es wollen. Und wir können uns selbst u.a. mittels des Geburtshoroskops so gut kennenlernen wie wohl noch keine Generation vor uns.

Bei der Geburt von Zwillingen stellt sich die Frage nach dem genauen Geburtszeitpunkt nicht nur einmal, sondern zweimal. In den für dieses Buch geführten Interviews konnten die befragten Mütter recht bzw. sehr genau angehen, wie viele Minuten zwischen beiden Geburten lagen. Bei Kaiserschnittgeburten ist der Abstand meist geringer als bei natürlichen Geburten. In manchen Fällen geht es so schnell, dass die Geburtsminute dieselbe ist. Ein Kaiserschnitt modifiziert aber nicht nur den »Zeitplan« der von der Evolution ausgetüftelten Geburtszeit, er stellt auch bisweilen die Hierarchie auf den Kopf: Das Recht des Erstgeborenen, welches in der Weltgeschichte hei Nichtbeachtung schon die hitzigsten Kämpfe ausgelöst hat, kann durch einen Kaiserschnitt abrupt aufgehoben werden. So wird vielleicht der Zwilling als Erster geholt, den die Natur eigentlich für »Platz zwei« vorgesehen hatte.

Eine Mutter von Kaiserschnitt-Zwillingen äußerte im Interview, dass sie das Gefühl einer Vertauschung der natürlichen Reihenfolge habe: »Die Zweitgeborene hat das Sagen, und der Erstgeborene kuscht und denkt sich seinen 'feil.«

»Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne«, dichtet Hermann Hesse. »Anfang und Ende sind eins«, lautet eine östliche Weisheit. Wenn wir die westliche Weisheit von Hesse mit der östlichen kombinieren, erfahren wir, dass in der Qualität der Geburt bereits das komplette Lebensmuster auf wunderbare Weise vorliegt, vom Anfang bis zum Ende. Sichtbar wird dieses Lebensmuster im Radix, dem Geburtshoroskop. Es ist der Fahrplan des Lebens. Die Stationen auf dem Lebensweg sind bereits im Augenblick der Geburt ersichtlich. Wie sie aber vom Individuum wahrgenommen, erlebt oder auch übersehen werden, steht nicht im Horoskop. Hierüber entscheiden auch die Bewusstheitsstufe des Einzelnen und der Wille zur Mitgestaltung des persönlichen Lebensentwurfes, den viele ein Leben lang irgendwo im Außen suchen. Dabei könnte es so einfach sein, wie schon Novalis erkannte: »Zur Welt suchen wir den Entwurf. Dieser Entwurf sind wir selbst!«

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