Karmische Liebe

Partnerschaftsastrologie aus karmischer Perspektive
Art.-Nr.: 00-78

Paolo Crimaldi

Produktform:  Paperback, 14 Abbildungen
Seitenzahl:  160
Erscheinungsjahr:  2003
ISBN:  978-3-925100-78-9
EAN:  9783925100788
Menge:
lieferbar Gewicht: 0.222 kg

Produktdetails

Von einem bestimmten Blickwinkel aus sind alle wichtigen Begegnungen karmisch, auch wenn Sie nicht notwendig ihre Wurzeln in früheren Leben haben. Der Autor erläutert zunächst ganz lebensnah die Merkmale, an denen man karmische Beziehungen (wieder-) erkennt. Der Autor gibt Ihnen das astrologische Rüstzeug, um einen karmisch bedingten Kontakt deuten zu können. Die Berechnung und Deutung von Ehepunkt und Vertex sind wichtige Elemente, ebenso die Mondknoten und Saturn. Crimaldi erläutert auch die Herausforderungen einer karmischen Bindung. Eine wichtige Rolle spielt der Partnerschaftsvergleich, das Composit und das Horoskop der ersten Begegnung – jeweils durch die karmische Brille betrachtet. Schließlich erfahren Sie, wie sich die Partner in der Beziehung weiterentwickeln können. Die praktische Orientierung und der übersichtliche Aufbau machen das Buch zu einem wichtigen Beitrag der Karmaastrologie.

Autorenporträt

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 Paolo Crimaldi Paolo Crimaldi, geboren 1967 in Varese. Studium der Philosophie und Psychologie. Ausbildung in Psychosynthese. Er lebt in Rom und arbeitet in eigener Praxis. 1998 erschien sein erstes Buch Astrologia Karmica. Er gibt regelmäßige Kurse und Vorträge in Astrologie.

Leseprobe

Die Liebe aus der Sicht der Astrologie

Eine der interessantesten astrologischen Techniken, um eine Gefühlsbindung zu analysieren, ist der Partnervergleich (Synastrie). Mit einer gewissen Vorhersagbarkeit lassen sich mit ihr die Struktur und die Dynamik einer Beziehung erfassen. Vorzüge und Probleme der Beziehung können beleuchtet werden. Ganz praktisch kann eine Synastrie dabei helfen, die Beziehung besser zu gestalten, indem man mögliche Unverträglichkeiten erkennt und damit zugleich abschwächt.

Eine Analyse mit Hilfe des Partnervergleichs darf freilich nicht als Alibi benutzt werden, um eine Beziehung zu beenden, die uns vielleicht aus verschiedenen Gründen nicht behagt. Ebenso wenig dient eine Synastrie dazu, das eigene Verhalten mit der Absicht zu manipulieren, eine Beziehung, die an sich vorbei ist, halten zu wollen. Liz Greene trifft nach meiner Ansicht ins Schwarze, wenn sie schreibt: „Die traditionellen Techniken der Synastrie sind eine nützliche Linse, durch die man die in einer Beziehung wirksamen werdenen Energien erkennen kann. Wendet man diese Technik in einem allzu buchstäblichen Sinn an, innerhalb eines allzu festgelegten Rahmens, so können sie jedoch schlimmer als nutzlos sein. – sie können einen absolut in die Irre führen. Die Entscheidung, ob man eine Beziehung anknüpfen oder beenden soll, sollte man niemals allein auf den Vergleich von Horoskopen gründen. So etwas wie zwei himmlisch füreinander bestimmte Geburtshoroskopen gibt es nicht. Ebenso wenig wahrscheinlich wie zwei göttlich füreinander bestimmte Menschen, es sei denn als Symbol der inneren Ehe. Und überdies gibt es diesen unerklärlichen Faktor X, das Selbst, das auf dem Geburtshoroskop nicht dargestellt ist und welches das Geheimnis der zielbewussten Entwicklung des einzelnen Menschen im Laufe seines Lebens enthält.“ (Liz Greene: Kosmos und Seele, Frankfurt 2002, S. 155)

An dieser Stelle sollte man sich auch daran erinnern, dass die Synastrie erst der zweite Schritt bei jener Arbeit ist, die ihren Anfang in der Radix-Deutung für die jeweiligen Partner nimmt. Es ist ziemlich witzlos, die astrologischen Beziehungen zwischen den beiden Geburtshoroskopen zu analysieren, wenn die Deutung der Einzelhoroskopen ungewiss bleibt.

Außerdem, sofern wir nicht zuvor wissen, in welcher Art Beziehung zwei Horoskopeigner leben, wenn wir nicht wissen, was uns in emotionaler und partnerlicher Hinsicht für Schicksale in den beiden Horoskopeignern begegnen, erscheint der Partnervergleich ziemlich überflüssig. Sie kann von einer richtigen Wahl abhalten, sie kann viel Verwirrung stiften.

Außer den klassischen Faktoren im Geburtshoroskop, die das Gefühls- und Partnerschaftsverhalten andeuten (Mond, Venus, Spitzen des 5. und 7. Hauses und die Herren dieser Häuser usw.) gibt es zwei Punkte, die erst seit kurzem in die astrologische Betrachtung mit einbezogen werden: den Ehepunkt und den Vertex.

Der Ehepunkt liefert uns Hinweise auf jene Art von Beziehung, die für uns mehr oder weniger das Ideal darstellt. Selbstverständlich soll der Begriff der Ehe und des Ehepunktes hier nicht bedeuten, dass es nur um Beziehungen geht, die durch eine Unterschrift vor einem Vertreter von Kirche oder Staat besiegelt sind. Vielmehr betrachten wir mit dem Ehepunkt generell Beziehungen von längerer Dauer. Anders gesagt, der Ehepunkt klärt uns über die unverzichtbaren Eigenschaften einer Beziehung auf, die für uns überhaupt eine weiterreichende Bedeutung haben und damit von entsprechend längerer Dauer sein kann.

Das Symbol für den Ehepunkt zeigt zwei Trauringe, die miteinander verbunden sind und teilweise übereinander liegen. Es soll in seinem Gehalt auf unsere Fähigkeit hindeuten, mit der wir in Beziehung zum anderen, zum Partner treten können. Der Teil des Symbols, da die beiden Ringe wirklich übereinander liegen, möge das Wir bezeichnen, die enge Verbindung, die Symbiose, während die äußeren Seiten der beiden Ringe das jeweilige Ich der beiden Partner symbolisieren. – die unverletzlichen Rückzugsräume des jeweiligen eigenen Selbstes, die Privatsphäre, die Freiheit des Handelns und Denkens, unabhängig vom anderen.

Dieser sensitive Punkt im Geburtshoroskop deutet auch an, welchen Raum wir Beziehungen überhaupt gewähren und welche Rolle dabei das Wir spielt. Auch unsere Bereitschaft oder Zurückhaltung, was das Eingehen von Beziehungen anlangt, ist durch diesen Punkt gekennzeichnet.

Bei der Analyse des Ehepunktes sind vor allem die Aspekte zu den Planeten im Geburtshoroskop wichtig. Man sollte zunächst nur die großen Aspekte in Betracht ziehen und mit einem geringen Orbis bis zu 2 Grad arbeiten. Da der Ehepunkt hauptsächlich auf der Länge von Aszendent und Deszendent beruht, erhält man leicht eine ungenaue Position des Ehepunktes, vor allem dann, wenn die Geburtszeit nur ungefähr bekannt ist und das Horoskop nicht rektifiziert ist.

Vor allem Quadrate und Oppositionen führen zu Schmerzen und Schwierigkeiten bei der Gestaltung des Zusammenlebens. Wenn man freilich lernt, die anfänglichen Probleme zu bewältigen, die oft mehr aus der eigenen Verteidigungshaltung als aus einer tatsächlich schwierigen Lage resultieren, kann es gelingen, feste und dauerhafte Beziehungen zu etablieren, in denen der Wunsch nach Vereinigung und Verschmelzung erfüllbar wird.

Liegen viele Quadrate vor, wird dieses Bedürfnis unter Umständen vom ersten Augenblick an auf pathologische Weise gelebt. Im Verlauf der Beziehung wirkt dies auf den Partner erstickend oder führt zum brüsken Abbruch der Beziehung. Trigone deuten allgemein Klarheit über die Ziele der eigenen Bindungswilligkeit an. Der Planet, der mit dem Ehepunkt im Trigon steht, gibt die zur guten Verwirklichung nötige Energie. Sextile helfen uns, unsere eigenen Bedürfnisse mit denen des möglichen Partners in Einklang zu bringen. Man wird gewissermaßen geschmeidig und kreativ, um all die Härten zu transformieren, die einen mitunter daran hindern, sich einer neuen Beziehung zu öffnen. Die Konjunktionen dürften die stärksten Aspekte sein, vor allem, wenn der Planetenpartner der Konjunktion zugleich Herr des Aszendenten oder des Deszendenten ist. Dieser Planet verweist auf das Ziel des Zusammenlebens oder, wie Pierre Lassalle bemerkt, auf das, was man sich bei einem Paar im Innersten entfalten soll.

Der Ehepunkt reagiert ausgesprochen stark auf Transite. Der Transitplanet setzt gegebenenfalls die im Ehepunkt des Geburtshoroskops angedeuteten Potenziale frei. Der Transit des Jupiters etwa über den Ehepunkt kann eine optimistische Haltung begünstigen. Der Geborene mag dann in sich einen inneren Impuls spüren, sich in seinem Beziehungsleben zu verwirklichen, sofern nicht andere Transite in eine andere Richtung weisen.

In der Synastrie bringen die harmonischen Interaspekte zum jeweiligen Ehepunkt, besonders die Konjunktionen, das Paar zur Verwirklichung einer Gemeinsamenkeit, die durchaus auf ein ganzes Leben angelegt sein kann. Die Spannungsaspekte können zu Verständnisproblemen zwischen den beiden Partnern führen mit entsprechend schwierigen Aussichten.

Rezensionen

sternZeit 3/2003:
"„Wer sich nach dem Studium diese Buches an die Deutung seines eigenen . oder eines anderen, Horoskopes macht, wird feststellen, dass sich der Blick für die Liebe unter ganz neuen Gesichtspunkten geöffnet hat und die Deutung einen zarten rosigen Schimmer tragen kann.“"

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Helga schreibt: 20.09.2014
Ein kleines handliches Büchlein mit sehr viel Wissenswertes über Gefühle, Liebe, Karma. Aus dem Italienischen übersetzt von Dr. Christoph Schubert-Weller, Um das so zu übersetzen, muss man schon sehr viel Astrologie selbst verstehen. Es lohnt sich, einen Partnervergleich (Synastrie) zu machen. Mit dieser Anleitung können Sie ganz tolle Ergebnisse erzielen und einiges in einem anderen Licht als bisher sehen. Beziehen Sie den Vertex in ihre Deutungen mit ein, ebenso den Glückspunkt, der immer gern beiseitegeschoben wird. Stellen Sie fest, dass ihr Glückspunkt vom Partner mit einem Planeten berührt wird. Ganz toll kann es sein. Ganz wichtig der Vergleich der Monknoten in der Partnerschaft, was sich da alles herausdefinieren lässt. Viel Spass, Es lohnt sich, damit zu arbeiten. Der Kauf ist sehr empfehlenswert. Helga Sobek 20.09.14

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