Die Spirale der Mondknoten im Horoskop

Sechs Wege zur Mitte
Art.-Nr.: 3199

Eva Stangenberg

Produktform:  Paperback, 20 Abbildungen
Seitenzahl:  150
ISBN:  3-937077-10-3 / 978-3-937077-10-9
EAN:  9783937077109
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lieferbar Gewicht: 0.191 kg

Produktdetails

Ein ganz neuer Ansatz zur Deutung der Mondknoten, der ohne die Bezugnahme auf das Karma auskommt. Die Mondknotenachse beschreibt im jeweiligen Zeichen das Thema, auf das der betreffende Mensch sensibel reagiert, um sich zur Mitte hin zu entwickeln. Sie symbolisiert seine Motivation. Die Mondknotenachse ist damit gleichsam die Zusammenfassung des Radixhoroskops bzw. des Lebens dieses Menschen auf spiritueller Ebene. Sie wirkt wie ein roter Faden, um den sich die verschiedenen Ereignisse ranken und die nun mit der Überschrift, dem Titel oder der Leitlinie eine Verbindung untereinander bekommen und auf diesem Hintergrund in ihrem Sinn verstanden werden können.

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 Eva Stangenberg Eva Stangenberg (1950). Pädagogische Ausbildung in den Fächern Kunst und Mathematik. Geprüfte Astrologin (DAV). Neben ihrer astrologischen Beratungspraxis gibt sie Unterricht in den DAV Ausbildungszentren in Karlsruhe, Rottenburg a.N. und München. Gründerin der Astrodrama Gruppe Theastro, die Horoskopthemen in Szene setzt.

Leseprobe

Die Motivation zur Inkarnation

In jedem der beiden Schnittpunkte ist die Vereinigung der Gegensätze zwischen den beiden Urpolaritäten Sonne und Mond symbolisiert. Sonne und Mond verbinden sich zu einer Einheit, und in der Einheit gibt es keine Unterscheidung mehr, beide Knoten sind also gleich. Da es jedoch zwei Knoten in Opposition sind, enthalten sie, wie oben beim Sonnenaspekt durch die Zahl zwei symbolisiert, die Aufforderung zur Bewusstwerdung, zur Integration zweier scheinbarer Gegensätze.

Bei dieser Achse geht es also um die Aufhebung der Polarität von Sonne und Mond, von Geist und Materie, von Geben und Empfangen, von Gott und Welt mittels Erkenntnis.
Wie auch bei den beiden anderen Achsen geht es hier nicht um eine lineare Richtung von/zu, sondern um die Integration in der Mitte, dem Punkt der Zeit- und Raumlosigkeit.

Hier steht im Horoskop symbolisch der geborene Mensch in der Welt der Gegensätze, gebunden an das Kreuz der Realität von Raum und Zeit (die beiden Achsen AC/DC und IC/MC). Aber nun wird er durch die Symbolik der beiden Schnittpunkte der Mondknotensymbolik aufgefordert, diese scheinbaren Polaritäten zu überwinden.

So verstanden ist in der Mondknotenachse als Bewusstwerdungsaspekt das Streben nach Überwindung der Gegensätze hier in der Welt symbolisiert, nach der Vereinigung von Körper und Geist, von Gott und Welt.

Ich nenne dies die „Motivation zur Inkarnation“ oder das „spirituelle Ziel der Existenz in der Form“.

Nun kann ich die Mondknotenachse sehr wohl als Symbol für das Karma des Menschen übersetzen, jedoch nicht als reale Beschreibung von vergangenen Inkarnationen durch den absteigenden Mondknoten, sondern als den Weg des Menschen durch die möglicherweise verschiedenen Existenzen hin zur Einheit. Es ist sein Karma, sich zu inkarnieren, sich in der Welt der Polaritäten an die Raum-Zeit-Achse zu binden, um durch Bewusstwerdung und Integration der Gegensätze in die Mitte zur Ganzheit zu gelangen.

Dieser Gedanke, diese Motivation, sich zu inkarnieren, lässt sich nun auch problemlos mit Menschen besprechen, die nicht von mehreren Wiedergeburten ausgehen, sondern von einer einmaligen Existenz.

Die Stellung der Mondknotenachse im Radix beschreibt demnach den Weg eines Menschen, den er in diesem Leben gewählt hat, um die Polarität zu überwinden. Dabei steht der absteigende Mondknoten nicht für den Beginn dieses Weges und der aufsteigende nicht für das Ziel, sondern die Achse der beiden Zeichen symbolisiert das gewählte Thema, über das die Ganzheit erreicht werden will.

So beschreiben diese beiden sensiblen Punkte in ihrer scheinbaren Gegensätzlichkeit die Motivation, das, was mich antreibt, was ich als Polarität erlebe, was mich sensibel reagieren und nach Überwindung streben lässt.

Ich möchte dies an einem Beispiel verdeutlichen: Wenn der absteigende Mondknoten in der Waage und der aufsteigende Mondknoten im Widder steht, geht es also nicht darum, Eigenständigkeit im Gegensatz zu Gemeinsinn zu entwickeln, von einem Pol zum anderen zu gelangen. Bei der herkömmlichen Art der Interpretation blieb die Achse auch hauptsächlich auf zwischenmenschliche Kontakte bezogen und beschränkt.

Als Motivation zur Inkarnation gedeutet, bedeutet diese Achse hingegen, dass sich der Mensch mit den Mondknoten in Widder und Waage angesprochen, motiviert fühlt, sich mit der Polarität von Getrenntheit und Verbundenheit auseinander zu setzen, um im Laufe des Lebens zu erkennen: Es gibt kein Entweder/Oder, sondern immer ein Sowohl-als-auch. Und so verstanden lässt sich die Achse auf alle Lebensbereiche anwenden.

Bei meiner neuen Art der Deutung ist es jetzt auch nicht mehr relevant, ob nun der absteigende oder der aufsteigende Mondknoten im Widder bzw. in der Waage steht, das Thema bleibt gleich. Wie der Einzelne jedoch mit diesem Thema umgeht, ist individuell und hängt von seinen Planetenstellungen im Radix ab.
Ich werde im Hauptteil über die „sechs Themen als Motivation zur Inkarnation“ hierauf noch genauer eingehen.

Rezensionen

sternzeit 20/2004: "Mit ihrer Deutung der Mondknoten gelingt es Eva Stangenberg, den Titel des Lebensromans eines Menschen zu formulieren und den Zusammenhang von Daseinszweck, Anlagen und äußerem Lebensumfeld zu erläutern. Das führt den Ratsuchenden zu Selbsterkenntnis und hilft ihm, das eigene Leben bewusst, aktiv und eigenverantwortlich in Gegenwart und Zukunft zu gestalten. Welche ein befreiender Ansatz."

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