ARTIKEL 1559 VON 1952

Die Himmelskönigin

Traktat über Wesen, Bedeutung und Hintergründe von Marienerscheinungen im Lichte der Rhythmenlehre
Art.-Nr.: 3714

Viktoria Mosmann-Möller

Produktform:  Paperback, 25 Abbildungen
Seitenzahl:  133
ISBN:  978-3-940705-00-6
EAN:  9783940705006
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Produktdetails

Was sich auf den ersten Blick wie ein religiöses Spezialthema ausnimmt, ist in seiner Bedeutung wesentlich weitreichender. Denn das faszinierende Phänomen der Marienerscheinungen ist weit über den christlich-religiösen Bereich hinaus die Widerspiegelung einer epochalen Zeitströmung, die sich im Ausdruck dieser Geschehnisse manifestiert. Deren Bedeutung anhand der Rhythmenlehre zu entschlüsseln war ein spannendes, intensives und aufwendiges Unternehmen! Wenn man sich die Mühe macht, den Deckel dieser Schatztruhe zu öffnen, erschließt sich die Kenntnis über die inneren Zusammenhänge einer maßgeblichen Entwicklung in Zeitgeist und Bewußtsein der westlichen Zivilisation der letzten zweihundert Jahre.

Leseprobe

Mond-Neptun und Marienverehrung

Die gesamte Evolution in der Sichtweise der Heiligen Jungfrau Maria ist offensichtlich mit der Entwicklung von Wahrnehmung und Verständnis des mütterlich-weiblichen Prinzips im allgemeinen Bewußtsein der Menschen verbunden, eines Prinzips also, das astrologisch durch den Mond gekennzeichnet wird. Wie bereits in der allgemeinen Einführung über das Phänomen der Marienerscheinungen ausgeführt, ist die hauptsächliche Konstellation der Marienverehrung Mond-Neptun. Dies wird sich im weiteren Verlauf der Untersuchung von Marien­erscheinungen wunderbar bestätigen. Darüber hinaus soll die Betrachtung der grundlegenden Bedeutung von Mond-Neptun die Verbindung zwischen dem Bewußtsein der damaligen Epoche und den Marienerscheinungen beleuchten und verständlich machen. Eher ungeduldige Leser mögen mir verzeihen, daß ich ob der Wichtigkeit und Bedeutung dieses Zusammenhangs versuche, das Wesentliche noch einmal zusammenzufassen:

Neptun ist das Prinzip des Göttlichen des zwölften Hauses. Der Mond repräsentiert die Seele, das empfangende und daher weibliche Prinzip, das nährende Mütterliche. Im menschlichen Leben gibt es eine direkte Verbindung zum göttlichen Prinzip über das vierte Haus, also über den Mond. Über die seelische Empfindung verbinden wir uns mit der All-Potentialität des zwölften Hauses, mit dem göttlichen Prinzip. Dieser individuelle Quell von Empfindung und gefühlsmäßigem Urteil mag mehr oder weniger ungetrübt sein, in jedem Falle verbindet er uns (religio) mit unserem Ursprung. Das physikalische Auftauchen Neptuns in der Erscheinungswelt zu jener Zeit läßt den Rückschluß zu, daß dieses Prinzip sozusagen auskristallisiert ist, daß es aus den Bereichen des Himmels, denen es angehört, in die materielle Welt gefallen ist. Es war nicht länger im Bewußtsein der Zeit. Als unmittelbare Konsequenz daraus nahm die Fähigkeit des empfangenden Prinzips der Seele dramatisch ab, von jenen Empfindungen erfüllt zu werden, die dem göttlichen Prinzip entstammen und welche die Seele (den Mond) ermächtigt hatten, trotz und IN seiner Subjektivität individueller Träger dieses göttlichen Prinzips zu SEIN, als Aspekt des empfangenden und empfindenden weiblichen Prinzips des Individuums. Dieses Defizit mußte also ausgeglichen werden. Das verlorene Empfinden der ewigen göttlichen Reinheit in der Seele, mußte nun seinen Ersatz in der Etablierung einer Figur, eines Leitbildes für die fehlende Eigenschaft finden. Diese fehlende Qualität – die Empfänglichkeit der Seele für die göttliche Reinheit und ihr Wiedererkennen derselben als Aspekt des empfangenden weiblichen Prinzips – in anderen Worten Mond-Neptun – hat ihren Ersatz in einem perfekten Leitbild für das Fehlende in der Figur der Heiligen Jungfrau Maria gefunden.

Um es deutlich zu machen: Dieser Zusammenhang wird klar ausgedrückt im gleichzeitigen Auftauchen zweier stellvertretenden Phänomene:

Das erste Phänomen ist die „Entdeckung“ Neptuns, in anderen Worten die physikalische Sichtbarkeit dessen, was im menschlichen Geist fehlt, seit Neptun als das Prinzip des Göttlichen und der Ewigen Wahrheit im Bewußtsein der Welt ausgeschlossen wurde, seit also „Gott tot ist“. Das zweite Phänomen ist der Beginn einer Serie von sehr einflußreichen Erscheinungen der Mutter Gottes, in anderen Worten die ebenfalls „physikalisch“ gewordene Sichtbarkeit des Ersatzes für die fehlende Verbindung der Seele zu Gott (Mond-Neptun: das für Gott empfängliche weibliche Prinzip der Seele) – ausgedrückt als Sichtbarkeit der „Heiligen Jungfrau“ (ebenfalls Mond-Neptun).

Es erübrigt sich eigentlich die Anmerkung, daß die weibliche empfangende Eigenschaft der Seele in ihrer Verbindung mit dem Göttlichen selbstverständlich in jedem menschlichen Wesen existiert. Da das Empfangende aber dem Prinzip nach als Frau manifestiert ist, findet es auf der metaphorischen Ebene in einem weiblichen Bild seinen Ausdruck.

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