ARTIKEL 2077 VON 2564

Ganz normal verrückt

Das Wassermannzeitalter und seine Kinder
Art.-Nr.: 3851

Sibylle Koops

Produktform:  Paperback
Seitenzahl:  209
ISBN:  978-3-8334-6428-7
EAN:  9783833464287
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Gewicht: 0.381 kg
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Produktdetails

Dieses Buch beleuchtet die Auffälligkeiten und besonderen Potentiale junger Menschen, die in verschiedenster Weise Gewohntes durchbrechen, Erwartungen enttäuschen und Unerwartetes tun. Viele von ihnen verlassen den Rahmen dessen, was vor kurzem noch als normal galt.
  • Was macht die Begleitung von Kindern heutzutage oft so schwierig?
  • Ist mein Kind, meine Schülerin zu langsam, minder- oder hochbegabt?
  • Braucht das Kind eine festere Hand oder mehr Freiheit?
  • Ist es vielleicht ein Indigo-, Kristall- oder Sternenkind und was bedeutet das?
  • Leidet es gar an Hyperaktivität, an einer Aufmerksamkeits- oder Lernstörung?
  • Wie umgehen mit erhöhter Sensibilität und Sensitivität?
Die Antworten auf all diese Fragen werden in einem umfassenden Verständnis grundlegender Lebenskräfte gesucht, die in ihrem Zusammenspiel sichtbare und unsichtbare Phänomene menschlicher Entwicklung hervorbringen. Auf dem Hintergrund astrologischen Wissens widmet es sich weiterführend auch gesellschaftlich relevanten Fragen wie:
  • Welche Themen spiegeln uns junge Menschen, die „aus dem Rahmen fallen“?
  • Wie funktioniert gesellschaftliche Weiterentwicklung und was ist Zeitgeist?
  • Jahrtausendwende – Wendezeit! Was hat es auf sich mit dem Wassermannzeitalter?
  • Sind Spiritualität und moderne Erziehung noch zu trennen?
Ein anschaulich geschriebenes Buch mit vielen lebendigen Beispielen aus der Praxis. Ein astrologisch und psychologisch fundiertes Fachbuch für Eltern, Pädagogen, Therapeuten und Berater. Es braucht keinerlei astrologische Vorkenntnisse und bietet doch auch wertvolle Erkenntnisse für professionelle Astrologen.

Leseprobe

Aus dem Kapitel:

Unruhestifter, Clowns und Reformer – das „uranische“ Kind (S.65)

Das Uranusprinzip ist dafür zuständig, gewohnte Ordnungen zu unterbrechen, lähmende Routine sprungartig zu verlassen und so frischen Wind in die Ereignisse zu bringen. Ein in diesem Prinzip betontes Kind fühlt in sich oft den Drang, genau das zu tun: zu unterbrechen, zu durchbrechen, rauszuspringen, aufzuspringen, für Plötzlichkeit zu sorgen. Dieser Drang wird umso stärker, je mehr Erwartung oder Forderung zu Anpassung, Disziplin oder Einordnung spürbar wird. Manches Mal reicht es aber auch aus, wenn um dieses Kind herum andere in einem ruhigen, gleichmäßigen Fluss sind oder konzentriert arbeiten. Steht das Kind selbst unter Spannung, kann gerade Ruhe im Umfeld der Auslöser dafür sein, dass sich diese Spannung in einer plötzlichen Entladung abbauen will – an sich ja eine gute Sache! So oder so kommt für alle anderen Beteiligten dasselbe dabei heraus – das „uranische“ Kind stört! Die Ruhe ist unterbrochen und alle müssen wieder neu in eine Konzentration, in einen Fluss finden.

Kinder mit einer Uranus- oder Wassermannbetonung haben ein sehr empfindliches Nervensystem. Sie sind schnell überreizt und greifen zusätzlich noch leicht eventuelle Spannungen des Umfeldes auf, für die sie dann wie ein Blitzableiter wirken. Ihre Art der Nervosität ist nicht einfach die eines unruhigen, etwas zappeligen Kindes (eher eine Störung der durch den Merkur beschriebenen Kräfte). Sie stehen wie unter Strom, die Spannung sammelt sich, baut sich auf, um sich dann plötzlich zu entladen. Manchmal kommen beide Arten von Unruhe zusammen. Dann ist das betroffene Kind nicht mehr zu halten. Das ist auch für das Kind selbst sehr unangenehm und hat nichts mit „schlechtem Benehmen“ zu tun. Diese Art der Spannung ist auch mit viel gutem Willen nicht vollständig kontrollierbar.
....Was solch ein Kind braucht, ist soviel Entlastung für sein Nervensystem wie möglich......

Aus dem Kapitel:

Weltflüchter, Träumer und Visionäre – die „neptunischen“ Kinder (S.75)


Weich und fließend, sanft und lösend, begegnet das Neptunprinzip den festen, manifesten Dingen des Lebens, erweicht das Harte, durchdringt das Beständige, löst die Bindungen. Nebelschwaden lassen Konturen verschwimmen, Schleier Konkretes im Vagen entschwinden. Übrig bleiben Ahnungen von dem was war und dem, was möglicherweise kommen wird. Die Grenzen zwischen Zeit und Raum verlieren an Bedeutung, Feen und Elfen betreten unsere Welt. Ist es Phantasie, ist es Wahrheit? Wer kann das schon sagen. Welten und Dimensionen, sonst weit entfernt, durchdringen unsere Realität. Unsichtbares wird sichtbar, Sichtbares entrückt, Diesseits und Jenseits reichen einander die Hände!

Die Sprache des Neptunprinzips ist die Poesie, wenn es für das Lebensgefühl eines „neptunischen“ Kindes überhaupt Worte gibt. Es ist, als wäre es durch ein geheimes Tor aus einem Märchenbuch in unsere Welt gelangt oder aus den Wolken auf den harten Boden unserer Erde gepurzelt, als es sich zu weit vorbeugte, um einen Schmetterling zu betrachten. Oder es ist eine Art „E.T.“, das von seinem Raumschiff hier vergessen wurde – allein in einer fremden Welt. Staunend, verwundert oder erschrocken betrachtet es das bunte Treiben unseres Lebens und versucht zu verstehen, um was es hier eigentlich geht. Es scheint, als würden hier andere Maßstäbe gelten als die der Welt, aus der es kommt und die ihm vertraut erscheint. Grell, laut, fordernd, vielleicht sogar hart kommt diesem Wesen das Zusammenleben mit den „Erdlingen“ vor.

Ist es da ein Wunder, wenn sie sich zurücksehnen nach etwas, das sie nicht einmal benennen können? Heimweh, Fernweh nach einer Dimension taucht auf, in der sich Wesen ohne Worte verstehen, wo Liebe, Rücksichtnahme und Mitgefühl der
Motor für alles Tun ist. Wer will schon andere verletzen, wenn er den Schmerz des anderen wie einen eigenen spürt?...In der Natur mit Pflanzen und Tieren kann sich ein neptunbetontes Kind erholen und entspannen. Es fühlt sich vertraut und verbunden. Seine Seele tanzt mit den Elfen, die es aus Blüten und Zweigen begrüßen, Märchenwelten sind Teil seiner Realität.

Aus dem Kapitel:

Unterwanderer, Kompromisslose und Magier – das plutonische Kind (S.89)

Das Plutoprinzip mit seiner Kraft der unfassbaren Tiefen, der alchemistischen Prozesse, mit seinem Zugang zur Welt von Licht und Dunkelheit, ist für unser Alltagsbewusstsein und unseren Verstand auf ganz eigene Weise schwer fassbar. Auch hier geht es darum, scheinbar nicht Sichtbares als Realität anzuerkennen und sich in Erfahrungsbereiche vorzuwagen, in denen keine der gewohnten Sicherheitsmaßnahmen funktionieren. ^

Die Bereiche des Plutoprinzips betreten wir entweder ganz oder gar nicht, lauwarmes Engagement zählt hier nicht. Nur rückhaltloses sich Einlassen ermöglicht den „plutonischen“ Energien in uns, notwendige Wandlungen einzuleiten und uns mit einer umfassenderen Ganzheit zu verbinden. Hier werden wir damit konfrontiert, dass wir „das Gute“ nur erreichen, wenn wir uns „dem Bösen“ zuwenden, dass wir lichte Höhen nur erklimmen können, wenn wir in dunkle Niederungen und Abgründe herabgestiegen sind, um diese zu durchleuchten. Die Tiefen des eigenen wie des kollektiven Unbewussten beherbergen eine Macht von gewaltigem Ausmaß. Diese Macht zu ignorieren hieße, einen aktiven Vulkan zu unterschätzen.
Kinder, die eine besonders ausgeprägte Verbindung mit dem Plutoprinzip haben, wissen um diese Macht. Je jünger sie sind, desto weniger können sie diesem Wissen bewusst Ausdruck verleihen – und doch wissen sie. Das drückt sich oft in der Art ihres Blickes aus, der sich forschend bis durchdringend in unsere Seele zu tasten scheint. Sie wollen erfassen, was ihr Gegenüber ausmacht, mit wem sie es wirklich zu tun haben. Das, was sich in den Tiefen verbirgt, zieht sie magisch an, ganz gleich in welchem Zusammenhang. Ob nun ein Spielzeugauto oder ein Käfer seziert wird, um das Verborgene ans Licht zu bringen oder ein Mitmensch dazu gebracht wird, versteckte Motive zu offenbaren, immer ist die Absicht eine Aufdeckung des Unsichtbaren. Sie wollen sehen, was darunter ist, was dahinter steckt.

Aus dem Kapitel

Tabubrecher, Grenzgänger und Lichtgestalten – Kinder unserer Zeit (S.104)

Die Tabus der westlichen Zivilisation liegen im Bereich unseres Wirtschafts- und Politsystems, in der Vorherrschaft des Intellekts, in der Einstellung zu Mensch und Natur. Es geht um den Sturz von hochgehaltenen Werten, die über Menschen hinweg und an Menschen vorbei gehen. Menschenwürde wird zu einem immer zentraleren Thema! Menschen, die scheinbar alles haben, was sie zum Überleben brauchen, dabei aber als Wirtschaftsfaktor gesehen und behandelt werden, fühlen sich in ihrer Würde missachtet. Kinder, deren Leben mit Blickrichtung auf das Bruttosozialprodukt gestaltet wird, zum überwiegenden Nutzen für den materiellen Wohlstand einer Gesellschaftsschicht, fühlen sich wie Material verplant. Und an diesem Punkt, der „heiligsten aller Kühe“ werden die Kinder des Wassermannzeitalters reihenweise zu Tabubrechern. Sie werden unberechenbar, wo sie planbar sein sollen, sie steigen aus, wo sie funktionieren sollen, sie folgen nicht, wo Nachfolger für das bestehende System gesucht werden, sie verstehen nicht, wo der Verstand gefordert ist und sie sind nicht dankbar für etwas, das ihnen nicht lebenswert erscheint.

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