ARTIKEL VON

Mythen und Planeten

Astrologische Götter in uns
Art.-Nr.: 4884

Ernst Ott

Produktform:  Paperback, 14 farbige Abbildungen
Seitenzahl:  120
Erscheinungsjahr:  2015
ISBN:  978-3-937077-83-3
Menge:
lieferbar Gewicht: 0.181 kg

Produktdetails

Die Götter stecken in jedem von uns. Die zehn mythologischen Figuren, deren abenteuerliche Geschichten hier erzählt werden, sind Archetypen, Urbilder menschlicher Tugenden und menschlicher Abgründe. In der Astrologie entsprechen sie den zehn Planeten. Die Planeten stehen als Symbol für zehn Gestalten in unserer Psyche, von denen jede einzelne ein Talent und Grundbedürfnis aller Menschen anzeigt. Dieses Buch beschreibt lustvoll die Geschichten der Planetengötter mit ihren himmlischen und manchmal auch ganz menschlichen Seiten. Seit 3000 Jahren faszinieren Venus, Mars, Neptun, Pluto und all die anderen Götter uns immer wieder neu. Beziehen Sie deren Eigenschaften ruhig auf sich. Auch in Ihnen ruhen göttliche Potenziale.

Autorenporträt

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 Ernst Ott

Ernst Ott, geboren 1950 in Winterthur war zehn Jahre Lehrer. Seither lebt er in Deutschland und wirkt hauptberuflich als beratender Astrologe mit Schwerpunkt Partnerfragen. Außerdem leitet er eine Astrologieschule mit Klassen in Karlsruhe, Rottenburg und München. Er schreibt regelmäßig Artikel in astrologischen Fachzeitschriften und ist ein beliebter Vortragsredner.

Leseprobe

Persönliches Schicksal, ewiges Schicksal

Eine geheimnisvolle Beziehung verbindet Jupiter mit Themis, einer Tochter der allerersten Götter Uranus und Gaia, Himmel und Erde. Mit ihr zeugt er jene drei Schicksalsgöttinnen, welche griechisch Moiren, lateinisch Parzen heißen. Sie spinnen den Lebens- und Schicksalsfaden der Menschen und Götter. In der Mythologie sind sie von äußerster unnahbarer Heiligkeit, und es heißt, dass Jupiter sich vor ihnen fürchtet. Sie stehen sogar über dem obersten olympischen Gott und verkörpern das ewige Schicksal.

In unserem jupiterhaften Erkenntnisdrang entwickeln wir Menschen manchmal Theorien, um das Schicksal in den Griff zu bekommen und ihm seine letzten Geheimnisse zu entreißen. Vielleicht sollte es uns zu denken geben, dass in der Mythologie nicht einmal die höchsten Götter Macht über die Parzen hatten; sie mussten deren Wirken einfach nur erdulden und akzeptieren.

Jupiter ist der Vater der Parzen und muss sich ihnen doch unterordnen. Was für ein machtvolles Bild! Wir sind also die Eltern und Erzeuger unseres Schicksals, und es ist doch größer als wir.

Es gibt demnach zwei Schicksale. Das erste ist das selbst gemachte Schicksal. Der Jupiter-Satz: »Du bist deines Glückes Schmied«, hat hier seine volle Berechtigung. Wir zeugen und erzeugen unsere Zukunft durch eigenverantwortliche Entscheidungen im Heute. Wir erschaffen unser Schicksal selbst, es ist unser »Kind«. Und dennoch bleibt ein Rest Geheimnis: Es gibt ein Schicksal, bei dem wir trotz aller geistigen Bemühungen nicht erkennen können, dass wir es selbst auf den Weg »geschickt« hätte. Ob das nur an unserer mangelnden Erkenntniskraft liegt? Oder ob wir mit unseren Entscheidungen unbewusst andere Dinge mit anstoßen, die über unseren Verstand gehen? Ob gar der ewige schöpferische Weltgeist in unser Leben eingreift, ohne uns zu Rate zu ziehen? Angesichts solcher Fragen ist selbst der »allwissende Jupiter« an der Grenze seiner Erkenntnis angelangt.

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Helga schreibt: 29.03.2016
Was für eine Menge Kenntnisse der Autor Ernst Ott von der griechischen Mythologie haben muss, um solch ein gründlich recherchiertes Buch schreiben zu können. Ernst Ott leitet eine Astrologieschule in Karlsruhe und ist Autor mehrerer astrologischer Fachbücher und Artikel und gern gehörter Referent auf Fachtagungen.
Wussten Sie, dass Merkur das uneheliche Kind von Jupiter ist? Er aus einer "kaputten" Familie stammt?
Schon im Alter von 1 Tag hat er gestohlen und viel Unruhe gestiftet. Götterkinder sind wohl früher reif! Er hat Apollo 60 Rinder gestohlen und ihn damit sehr erzürnt. Aber mit seiner listigen, lieben Art überliess er ihm seine aus einer ausgehöhlten Schildkröte gebastelten Harfe. Apollo - Licht- und Sonnengott - sang mit seiner wunderschönen Stimme dazu, Merkur schenkte sie ihm und Apollo verzieh im die gestohlenen 60 Rinder, er bekam seinen Hirtenstab. Jupiter war insgeheim sehr stolz auf seinen listigen, trickreichen Merkur. Die Götter schmunzelten und nahmen Merkur's Lügen und Schwindeleien hin.
Wie kam es zu dem Äskulap-Stab? der Hirtenstab war ein Zauberstab, für den trickreichen und erfinderischen Merkur ein wunderbares Geschenk. Zwei Schlangen zankten sich und rangen miteinander. Merkur steckte seinen Zauberstab zwischen die beiden Schlangen, ohne sie zu verletzen und trennt sie. Sie krochen friedlich den Stab hinauf und seitdem ist es der Äskulapstab, den Heiler, Ärzte u.a. als ihr Wahrzeichen benutzen. Merkur gilt auch als Heiler....
Jetzt müssen Sie selbst weiter lesen.

Alle Planeten werden seit ihrer Geburt mit ihren Götter-Eltern beschrieben. und wie sie weiterlebten und wirkten.

Im Paradiesgarten des Stier, wie er das Loslassen lernen musste....
Göttin Ceres (griech. Demeter) ging mit Ihrem Töchterchen Kore spazieren durch Wälder, Wiesen. Sie waren fröhlich und glücklich, streichelten die Blumen, Pflanzen und das Korn und wünschten, dass es immer so bliebe (Stier). Die Mutter Ceres warnte ihre Tochter davor, eine Narzisse zu pflücken, es würde ein Unheil geschehen. Natürlich tat sie es. Sie wurde daraufhin von Pluto entführt in die Unterwelt und nichts war mehr wie früher. (Loslassen des Stiers - Frühlingszeit). Pluto gab ihr einen anderen Namen und heiratete sie. Wie geht es weiter????
Alle Planeten werden seit ihrer Geburt mit ihren Götter-Eltern beschrieben. und wie sie weiterlebten und wirkten.

Im Paradiesgarten des Stier, wie er das Loslassen lernen musste....
Göttin Ceres (griech. Demeter) ging mit Ihrem Töchterchen Kore spazieren durch Wälder, Wiesen. Sie waren fröhlich und glücklich, streichelten die Blumen, Pflanzen und das Korn und wünschten, dass es immer so bliebe (Stier). Die Mutter Ceres warnte ihre Tochter davor, eine Narzisse zu pflücken, es würde ein Unheil geschehen. Natürlich tat sie es. Sie wurde daraufhin von Pluto entführt in die Unterwelt und nichts war mehr wie früher. (Loslassen des Stiers - Frühlingszeit). Pluto gab ihr einen anderen Namen und heiratete sie. Wie geht es weiter????

Ein wunderbares leicht und locker geschriebenes Buch. Welch Reichtum an Kenntnissen der Mythologie. Ein Buch für alle Astrologen, Anfänger und Fortgeschrittene.
Helga Sobek, 29.03.16

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