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Krisen im Horoskop erkennen

Wie wir sie verstehen und überwinden
Art.-Nr.: 197

Barbara Egert

Produktform:  Hardcover, 13 Abbildungen
Seitenzahl:  235
Erscheinungsjahr:  2010
ISBN:  978-3-89997-197-2
EAN:  9783899971972
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Produktdetails

Jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens immer wieder mit Krisen konfrontiert. Häufig sind dies Beziehungskrisen, sei es aus Untreue oder Eifersucht. Berufliche Krisen sind ein weiteres wichtiges Thema. Arbeitslosigkeit Stress, Burnout, Mobbing oder Scheitern im Beruf können diese Krisen auslösen. Krisen durch den Verlust einer geliebten Person, durch Krankheit, durch Sucht und schließlich auch Sinnkrisen gehören ebenso dazu. Jedesmal sind wir aufgefordert, das Bisherige zurückzulassen und neue Wege zu beschreiten. Aber wie stellen wir uns diesen Krisen?

Barbara Egert beschreibt in diesem Buch, wie Sie solche Krisen schon frühzeitig im Horoskop erkennen können und unter welchem Planeten diese stehen. Des weiteren zeigt Sie Ihnen Möglichkeiten auf, wie Sie durch eine Krise gehen ohne zu scheitern und wie Sie nach der Krise den Blick wieder nach vorne richten können.

Autorenporträt

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 Barbara Egert Barbara Egert (1945) absolvierte ein Sprachenstudium und arbeitete viele Jahre als Chefsekretärin in Industriekonzernen. 1980 begann ihre intensive Beschäftigung mit der Astrologie, und sie legte 1998 die DAV-Prüfung ab. Für die Astro-Software Galiastro hat sie ein großes Deutungswerk verfasst. Sie ist seit vielen Jahren freie Mitarbeiterin bei der Fachzeitschrift Astrologie Heute mit regelmäßigen Artikeln im Bereich Psychologie.

Leseprobe

Unsere Krisenzeiten und Krisenthemen

Wenn Sie Ihr Horoskop studieren, finden Sie Aspekte und Platzierungen, die Ihnen Hinweise auf kritische Manifestationen geben, auf Lebensbereiche, in denen Sie Ungewöhnlichem im Positiven wie im Negativen begegnen können und in denen Ein- und Umbrüche zu erwarten sind. Manchmal sind die Hinweise auf ein Krisenthema sehr offensichtlich, dann wieder etwas versteckt und nicht so eindeutig, weil mehrere Themen sich überlagern oder auch durch positive Horoskopfaktoren aufgefangen werden können.

Irgendwann, meist erst, wenn wir etwas älter sind, fällt uns auf, dass uns immer wieder ähnliche Ereignisse zustoßen. Spätestens wenn uns der dritte Partner aus unerklärlichen Gründen verlässt, wenn wiederholt Freundschaften in die Brüche gehen oder uns trotz eines veränderten Arbeitsumfeldes immer wieder Stress so zu schaffen macht, dass wir ernstlich krank werden, ist es an der Zeit, diese Kreisläufe genau anzuschauen und zu unterbrechen. Nicht die anderen sind an diesen Krisen „schuld“, sondern die Krise findet in mir statt: Ich bin gemeint.

Bei unseren Krisen handelt es sich also oft um sich wiederholende Erfahrungen. Zu ihrer Bewältigung ist es unerlässlich zu prüfen, warum uns diese Ereignisse immer wieder begegnen und woran sie uns erinnern. Meistens finden wir die Ursache in unserer Kindheit, in ungelösten Schwierigkeiten mit unseren Eltern, die uns unbewusst veranlassen, immer wieder dieselbe Problematik anzuziehen oder heraufzubeschwören. Dieses Thema habe ich in meinem Buch „Kindheitserfahrungen im Horoskop“ 8 ausführlich behandelt. Das Leben wiederholt den Prozess so lange, bis wir die notwendige Entwicklung vollzogen haben, das heißt, bis unser Bewusstsein sich geändert hat. Wenn wir mit unseren Krisen arbeiten wollen, müssen wir uns durch eine Rückschau bzw. Metagnose den bereits durchlebten Krisen und deren Themen widmen, um uns so auf weitere Um- und Einbrüche vorzubereiten. Was geschah, als Pluto Ihre Sonne im Halbquadrat transitierte, über die er jetzt im Quadrat läuft? Wie wirkte sich seinerzeit die Opposition von Saturn auf Mond aus, wo jetzt das Quadrat auf den Mond fällig wird?

Das Horoskop offenbart uns alle mögliche Krisen, selbst solche, die schließlich gar nicht manifest werden, doch das häufigste und jeden betreffende Thema sind Beziehungen, weil wir eben überall auf andere bezogen sind. Partnerschaftskrisen sind wohl die eindeutigsten und häufigsten dieser Krisen, aber auch bedrohliche Ereignisse im Beruf kann man nicht getrennt von Chef und Mitarbeitern sehen. Verluste, Krankheiten, Sinnkrisen – wir sind niemals isoliert, sondern immer verbunden mit unserem Umfeld, unseren Mitmenschen. Und sind wir oder haben wir uns isoliert, dann ist das eben eine Krise aufgrund fehlender Beziehungen. Sie finden nachstehend eine Unterteilung der Kapitel in Beziehungskrisen, Berufskrisen, Verlustkrisen etc., aber die Inhalte überlappen sich meist, weil Beziehungen eben überall eine Rolle spielen. Das Kapitel „Scheitern“ habe ich zwar den Berufskrisen zugeordnet, aber darin sind ebenfalls beziehungsrelevante Themen enthalten.

Krisen hängen eng mit der Platzierung und den Aspekten von Saturn, Chiron und den Transsaturniern zusammen. Ich erwähnte schon, dass die harten Aspekte auf die persönlichen Planeten uns kriselnd über Jahrzehnte begleiten können. Haben wir also einen oder mehrere Winkel der genannten Planeten auf Mond und Venus, dann werden problematische Beziehungen und partnerschaftliche Probleme auftreten, die eine heftige Krise heraufbeschwören können. Wenn wir bisher jegliche Konfrontation vermieden haben, konnten wir vielleicht der einen oder anderen Krise entgehen, aber sie schwelt nichtsdestotrotz in unserem Unbewussten. Durch Vermeidung gewinnen wir - hier jedenfalls - nichts.

Diese Vermeidungshaltung finden wir besonders häufig bei saturnischen Krisen, weil das Festhalten an alten Strukturen keine schöpferischen Lösungen und Entscheidungen zulässt. Saturn im Spannungsaspekt zur Sonne zum Beispiel symbolisiert ein eher schwaches Selbstbewusstsein, das auf die schwierige Beziehung zu unserem Vater zurückzuführen sein kann, der uns zu oft kritisierte und herabsetzte. So geprägt und erzogen vermeiden wir später Herausforderungen, weil wir glauben, ihnen nicht gewachsen zu sein. Wir sträuben uns, für unsere Handlungen und Entscheidungen Verantwortung zu übernehmen. Wollen wir uns zu der Person entfalten, die wir im besten Falle sein könnten - das ist es ja, wozu uns die Astrologie verhelfen will -, müssten wir die bisherigen, uns zum Teil aufoktroyierten, Strukturen und „Du sollst“-Botschaften infrage stellen. Wenn wir uns nicht freiwillig darum bemühen, werden eben die Transsaturnier versuchen, die von Saturn zementierten Barrikaden zu zerstören und uns wachzurütteln, damit wir ein erneuertes Leben beginnen.

Unter starkem Uranus-Einfluss neigen wir dazu, aus Lebensumständen ohne Rücksicht auf Verluste auszubrechen. Veränderungen sind uns wichtiger als eine stabile Partnerschaft, unser Beruf und Umfeld öden uns an, wir werfen alles hin. Die andere Möglichkeit: Umwälzungen werden uns von außen aufgezwungen, der Partner will uns verlassen, unsere Arbeitsstelle wird wegrationalisiert oder sonstige uranische Attacken. Was wollen diese Attacken von mir? Spiegeln sie „nur“ einen inneren Zustand wider, den ich seit geraumer Zeit ignoriere? Vielleicht spüren wir schon lange, dass es in unserer Ehe kriselt, wir wissen seit einiger Zeit, dass die Firma schlechte Zahlen schreibt. Nähert sich Uranus den betreffenden Planeten, wird eine Krise nicht lange auf sich warten lassen, obwohl wir natürlich hoffen, dass „dieser Kelch an uns vorübergeht.“ Trotz allem, auch wenn es ganz anders aussieht, könnte sie zu unserem Besten sein. Wir werden zu einer Neubeurteilung unserer Lebenssituation gezwungen - es ist ratsam, darauf angemessen und mutig zu reagieren, denn diese Kräfte sind stärker als wir, und wir sollten uns ihnen nicht widersetzen.

Krisen können sich auf verschiedenen Ebenen auswirken: körperlich, seelisch, geistig. Da nun diese Ebenen nicht voneinander zu trennen sind, sind fast immer alle drei Bereiche betroffen. Geht es uns primär gesundheitlich sehr schlecht, schlägt sich das auch auf unsere seelische Verfassung nieder, und negative Gedanken überfallen uns. Haben wir vordergründig eine starke seelische Problematik, fühlen wir uns auch physisch und mental beeinträchtigt. Verdrängen wir unsere dunklen Gefühle und verweisen unser seelisches Empfinden ins Unbewusste, dann müssen wir damit rechnen, dass sie als Krankheit psychosomatischer Natur wieder zum Vorschein kommen. Wir sollten uns selbst und auch anderen gegenüber, denen wir beratend helfen wollen, große Achtsamkeit walten lassen, denn diese Art Krise kann diverse Fragen stellen, wie etwa bei einer Krankheit, also einer physischen Beeinträchtigung, die uns seelisch kaum anzugreifen scheint: Meint sie wirklich unseren Körper? Oder ist diese Krankheit nur der äußere Anlass, der eine seelische Entwicklung bewirken will?

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