Pluto im Steinbock 2008 - 2024

Neues Leben blüht aus den Ruinen
Art.-Nr.: 3773

Ernst Ott

Produktform:  Paperback, 6 Abbildungen
Seitenzahl:  116
Erscheinungsjahr:  2008
ISBN:  978-3-937077-31-4
EAN:  9783937077314
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Produktdetails

Zum ersten Mal seit seiner Entdeckung tritt Pluto in das Steinbockzeichen und bildet die bewusstseinsfördernde Opposition zur Stelle seiner Entdeckung bei 18° Krebs. Steinbock hat mit Stabilität und Bauen zu tun, Pluto mit Veränderungen und Wandel. Insgesamt stehen also die Themen Abbau, Veränderung, Umbau und Wiederaufbau im Zentrum. Ein Zusammenbruch von überlebten Strukturen ist mancherorts zu erwarten, genauso wie ein unerwartetes Aufblühen von neuem Leben aus Ruinen, also dort, wo wir es nicht mehr erwartet hätten. Pluto in Steinbock zeigt sich in einem Prozess von drei Phasen, was auch auf die Entwicklung des einzelnen Individuums übertragen wird. Ernst Ott zeigt dies durch praktische Transitdeutungen. Ferner erarbeitetet er Strategien, wie Sie diese 16 Jahre gut nutzen und Pluto mit einer angemessenen Haltung begrüßen können: Regeln verändern, das Haus (ihr Leben) von der Substanz her renovieren und ein orgiastisches Fest feiern

Autorenporträt

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 Ernst Ott

Ernst Ott, geboren 1950 in Winterthur war zehn Jahre Lehrer. Seither lebt er in Deutschland und wirkt hauptberuflich als beratender Astrologe mit Schwerpunkt Partnerfragen. Außerdem leitet er eine Astrologieschule mit Klassen in Karlsruhe, Rottenburg und München. Er schreibt regelmäßig Artikel in astrologischen Fachzeitschriften und ist ein beliebter Vortragsredner.

Leseprobe

Sechzehn Jahre des Umbaus

Pluto im Steinbock zeigt eine Epoche an, in der manche Festung in Trümmer fallen und aus manchem Trümmerfeld neues Leben erblühen könnte. Es ist eine Zeit des Umbaus. Falls der Umbau gelingt, wird die Welt in 16 Jahren sicherer und krisenfester sein als heute. Es geht darum, gute Fundamente zu legen für langfristige Entwicklungen. Dazu liefert uns die Astrologie gute Baupläne; wie wir diese lesen und umsetzen, das liegt natürlich an uns selbst.

Diese Schrift verfolgt drei Ziele. Sie entstand während der ersten Monate nach Plutos Eintritt in das Steinbockzeichen, und ich schrieb sie primär aus dem Wunsch heraus, die aktuelle Epoche mit Pluto im Steinbock mit einer kreativen Haltung zu begrüßen. Ich möchte in den Leserinnen und Lesern die Faszination für das mögliche Neue wecken. Nicht alles, was heute Standard ist, muss auch in 16 Jahren noch nützlich sein. Es ist also damit zu rechnen, dass Projekte und Verhaltensweisen, deren Zeit vorbei ist, teils einstürzen werden, teils von vernünftigen Menschen abgebrochen werden, bevor die Bausubstanz wackelig wird und Menschen in Gefahr kommen. In beiden Fällen gibt es eine Phase, in der Trümmer herumliegen. In den folgenden Kapiteln werde ich zeigen, dass wir die freie Wahl haben, über diese Trümmer zu schimpfen oder – wie Kinder, die gerne durch Abbruchlandschaften spazieren – sie als interessanten Fundort für neue Ideen zu nutzen. Und natürlich ist das Zeichen Steinbock optimal geeignet, um nachher etwas aufzubauen, im Idealfall stabiler und besser als zuvor.

In zweiter Linie geht es um einen Versuch, Pluto – den unbekanntesten Planeten – etwas besser zu verstehen. Im Unterschied zu den sieben alten Planeten, die seit Jahrtausenden bekannt sind, gehört er zu den Neulingen. Die sieben alten Planeten haben seit ihrer Entdeckung Hunderte oder Tausende Male ihren Kreis durch alle Tierkreiszeichen vollzogen. In unserem Wissen über sie steckt die reiche empirische Erfahrung von ungezählten Generationen. Nicht so bei Pluto, denn er hat seit seiner Entdeckung erst einen halben Kreis durchlaufen. Der Wunsch, jetzt mehr über ihn zu erfahren, ist also verständlich, und die Chancen stehen gut, denn Pluto erreicht im Steinbock die Oppositions-Stellung zu seiner Entdeckungs-Position. Oppositionen bieten immer eine Chance zu Objektivierung und Erkenntnis.

Als 1930 Pluto zum ersten Mal gesichtet wurde, stand er bei 18° Krebs. Im Jahr 2017 wird er genau gegenüber den achtzehnten Grad Steinbock erreicht haben. 1930 ist Pluto in unser Bewusstsein getreten. Um ihn wirklich zu verstehen, und sein volles Potential zu erkennen, braucht es natürlich etwas Zeit. Gewöhnlich kennen wir etwas frühestens dann, wenn es einen vollen Tierkreis durchlaufen hat. Wenn Pluto zwei bis dreimal alle zwölf Tierkreiszeichen durchlaufen haben wird, etabliert sich ein Muster der Erfahrung, und erst dann hat die Menschheit eine Grundlage, um Pluto vollständig zu verstehen. Das große faszinierende Wissen, das wir heute bereits über Pluto haben, kann erst ein winziger Bruchteil der Wahrheit sein. Es ist gut, sich diesen Unterschied zwischen Pluto und den übrigen Horoskop-Symbolen immer wieder bewusst zu machen.

Seit der Entdeckung hat sich uns Pluto in der Hälfte der Tierkreiszeichen offenbart. Die Opposition ist ein Wendepunkt im Gesamtumlauf. Von dort aus ist der Abstand zur Konjunktion maximal groß, und aus dieser Distanz heraus ist Objektivierung und Erkenntnis möglich. In gewissem Sinne können wir Pluto ein Stück weit „von außen“ betrachten. Wenn wir Astrologen uns nicht ganz ungeschickt anstellen, dann dürfen wir auf einen Quantensprung in unserem Wissen über die Pluto-Symbolik hoffen.

Damit sind wir beim dritten Ziel dieser Publikation: Sie möchte einen Beitrag leisten, dass wir uns von den subjektiven Ängsten entfernen können, die oft mit Pluto verbunden sind und zu einer realistischeren Einschätzung dieses Symbols kommen. Dazu eignet sich natürlich das Steinbockzeichen besonders, weil es ja nicht mit emotionalen Verflechtungen zu tun hat, sondern objektive Erkenntnis anstrebt. Je näher man an der Konjunktion ist, desto kleiner ist die erkenntnisfördernde Distanz und desto größer das subjektive Verknüpftsein mit einem Thema. Den ersten Plutodeutungen in den Jahren nach seiner Entdeckung merken wir heute an: Die Autoren waren überwältigt durch das unbekannte Neue, befangen durch die Angst vor den Schatten. Diese ersten Deutungen sprachen fast ausschließlich von Katastrophen. Astrologen untersuchten Pluto in Horoskopen von Mördern und Gewalttätern, sie versuchten die Schrecken des Faschismus mit Pluto zu erklären. Damit erwischten sie einen kleinen Zipfel der Wahrheit, aber durch die zeitliche Nähe und persönliche Betroffenheit natürlich nicht das objektive Ganze.

Es wäre zu wünschen, dass dies in den nächsten 16 Jahren anders wird. Wir erhalten nun die Chance, Pluto als vollwertiges Mitglied in die Reihe der Planetensymbole aufzunehmen. Dies bedeutet aber: Es gelten die gleichen Regeln wie für die andern Planeten. Keiner von ihnen ist schlechter als der andere, jeder einzelne enthält Gefahren und Chancen, in jedem einzelnen Planeten steckt einfach wertfrei gesprochen ein bestimmtes Thema, ein Potential. Auch bei Pluto gibt es 50 % Gefahr und 50 % Chance, wie bei allen übrigen Symbolen. Erst wenn wir es schaffen, Pluto nicht länger als „besonders schwierigen Planeten“ zu verteufeln, haben wir ihm volles Existenzrecht im Kreis der Planetenfamilie verliehen.

Wir brauchen uns nicht zu schämen, dass uns dies bisher noch nicht so recht gelungen ist. Unsere Astrologengeneration hat es dafür geschafft, die frühere Stigmatisierung Saturns aufzulösen, der noch vor wenigen Jahrzehnten als reiner Angst- und Schicksalsplanet gesehen wurde. Wir erkennen heute Saturns stabilisierende Kraft. Saturn steht auch für Sicherheit. Wir sehen in ihm inzwischen ebenso viele Vorteile wie Nachteile und können besser mit ihm umgehen. Dasselbe sollte spätestens ab 2017 auch für Pluto gelten, wenn dieser seinen ersten Halbkreis unter den Augen der forschenden Menschen vollendet hat.

Die Pluto-in-Steinbock-Epoche ist also nicht nur eine Zeit des Umbaus, sondern auch des Umdenkens. Mein Gefühl sagt mir, dass Astrologinnen und Astrologen eine zentrale Aufgabe in dieser Zeit haben, nämlich den Menschen zu helfen, Tabus und Vorurteile abzubauen. Pluto öffnet Tabus. Saturn ist die Fähigkeit, das Notwendige zu erkennen und anzupacken. Wer bisher plutonische Inhalte verdrängt hat, bekommt eine Chance, diese akzeptieren, lieben und nutzen zu lernen. Wer zuvor auf Steinbock-Notwendigkeiten mit dem Vorurteil reagiert hat: „Das schaff ich nicht, das wird schief gehen“, erhält künftig die Gelegenheit, diese Haltung als Vorurteil zu erkennen. Schlecht gelebter Steinbock ist immer mit schlechten Gefühlen und Gejammer verbunden. Das Opfer tut sich leid. Nun erhalten die Menschen Gelegenheit, die Ebene zu wechseln, die Realität genau zu betrachten und die Lösungen dort zu suchen, wo sie objektiv möglich sind.

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Heidi schreibt: 30.05.2017
Ernst Ott hat einen grundlegenden Text verfaßt, der uns helfen wird, diese krisenreiche Zeit zu überdauern.
Von bekannten Astrologen weiß ich, daß wir lichtvolleren Zeiten entgegengehen. Es gilt also, die mühsamen Jahre zu überbrücken. Quellen: Pam Gregory, Barbara Goldsmith, Pam Younghans

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