Psychosomatik und Astrologie

Ein Weg zu Gesundheit und Harmonie
Art.-Nr.: 2032

Hermann Meyer

Produktform:  Paperback
Seitenzahl:  358
ISBN:  978-3-89060-520-3
EAN:  9783890605203
Menge:
lieferbar Gewicht: 0.489 kg

Produktdetails

Hermann Meyer veranschaulicht, dass eine Krankheit Ausdruck dafür ist, dass ein notwendiger, aktiver Entwicklungsschritt ausblieb. Das Wissen um die eigentliche seelische Ursache leitet den Betroffenen nicht nur zur Lösung des körperlichen Problems, sondern ermutigt ihn auch zur Bewältigung der mit der Krankheit verbundenen höheren Aufgabe. Mit jedem Schritt wird er dabei auch eine Steigerung seiner Vitalität erleben, da die in der Krankheit gebundenen Energien nach und nach freigesetzt werden.

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 Hermann Meyer

Hermann Meyer (1947) gilt als einer der profiliertesten Erfolgstrainer Deutschlands. Nach dem Studium der Psychologie und Naturheilkunde widmete er sich der psychosomatischen Forschung und war lange Vorstandsmitglied von IPSE (Psychosomatisches Forschungszentrum). Heute leitet er in München das Institut für psychologische Astrologie, gibt Einzel- und Gruppenberatungen, bietet Ausbildungen an und hält regelmäßige Wochenendeseminare in verschiedenen Städten Deutschlands sowie in Österreich und der Schweiz zum Thema Partnerschaft und Persönlichkeitsentfaltung. Hermann Meyer ist Ehrenmitglied des Deutschen Astrologen-Verbandes.

Leseprobe

Psychosomatik aus astrologischer Sicht

Der Mensch kommt zur Welt mit Grundbedürfnissen und einer individuellen Anlagenstruktur, die ihm die Befriedigung der Bedürfnisse ermöglicht. Diese Struktur findet ihren exakten symbolischen Ausdruck im Geburtshoroskop. Seine Lebensaufgabe besteht darin, diese Anlagen zu entwickeln und sich über sie zu individualisieren. Damit einher geht eine Entwicklung vom halbbewussten zum bewussten Sein. Als erwachsenes (= entwickeltes) Individuum ist der Mensch in der Lage, seine Aufgabe im Rahmen des Ganzen zu erfüllen, da sie ihm bewusst geworden ist. Diese Aufgabenerfüllung stimmt mit seinem inneren Wesen überein und führt deshalb zu einer tiefen Befriedigung und dem Gefühl der Sinnhaftigkeit. Sie unterscheidet sich grundsätzlich von dem, was wir heute gemeinhin unter Arbeit verstehen. Auf dem Weg zum erwachsenen Sein muss sich der Mensch mit den Grenzen seines Bewusstseins auseinandersetzen, damit nicht ein Teil seiner Individualität Opfer seiner eingeschränkten Sicht wird.

Diesen Teil glaubt er nämlich aus Gründen der Moral oder der elterlichen und gesellschaftlichen Gebote, die aber letzten Endes wiederum nur Projektionen der eigenen Bewusstseinsgrenzen nach außen sind, nicht zeigen zu dürfen und aus seinem Bewusstsein verdrängen zu müssen. Wegen der Homöostase, des ganzheitlichen Gleichgewichts, ist jedoch die Manifestation der Anlage zwingend. Die Ebene der Manifestation jedoch ist nicht vorgeschrieben (Abb. 1). Die wirkliche Lösung liegt natürlich in der bewussten Lebendigkeit der Anlage, allein diese ist nicht neurotisch.

Gerade wenn unsere Anlage gehemmt ist, wir aber im Gegenüber, im Partner, im Chef oder im unliebsamen Nachbarn jemanden in unserem Umfeld haben, der diese Anlage in Kompensation lebt, also zum Beispiel als Elternrollenspieler, so sind wir durch diese ausgeglichen und bleiben -gesund-. Selbst wenn wir uns über den anderen, unseren Schatten, noch so sehr erzürnen. Eine weitere, ebenfalls neurotische Möglichkeit besteht darin, die Anlage auf einer Ebene lebendig werden zu lassen, die gesellschaftlich toleriert wird. Wir stecken dann unsere Energie in ein der Anlage analoges Symbol und agieren die Energie über dieses aus. Wagen wir es zum Beispiel nicht, unsere Unabhängigkeit und Freiheit als Voraussetzung für unsere Individualität zu leben, so greifen wir zu der Zigarettenmarke, deren Reklame auf dem Symbol Freiheit aufgebaut ist, oder wir wählen uns Segelfliegen als Hobby, um darüber symbolisch die irdische Abhängigkeit zu überwinden.

Wir kompensieren durch das symbolische Ausagieren die in Frage gestellte Homöostase.

Die Verdrängung ins Unbewusste führt dazu, dass die Anlage in den Teilen unserer Ganzheit lebendig wird, deren Zugehörigkeit zu unserem Ganzen uns unbewusst ist. Die Anlage begegnet uns in der scheinbaren Außenwelt, gleich der Projektion des in uns Vorhandenen auf die Leinwand der Materie. Die Begegnung fordert uns zur Auseinandersetzung mit diesen Anlagen heraus. Im Kampf (Krieg) mit dem zur fremden Person (Gegner) oder fremden Ideologie (fremde Religion, fremde politische Überzeugung) gewordenen Anlage wird die Anlagenenergie gelebt und das Gleichgewicht im Persönlichkeitssystem gewahrt (Kompensation). Vermeiden wir die Auseinandersetzung mit den eigenen Anlagen, wird das Gleichgewicht gestört. Zum Ausgleich mussß die Energie auf der Ebene lebendig werden, die noch übrig bleibt, wenn wir das Außen nicht mehr zulassen, und das ist unser Körper (Somatisierung= Projektion der Anlage auf den eigenen Körper). Dann sprechen wir von Krankheit. Durch sie werden wir fast unausweichlich zur Auseinandersetzung mit der verdrängten Anlage gezwungen. Die Symptomatik hat dabei einen engen symbolischen Bezug zur Anlage. Unter diesem Gesichtspunkt könnten wir auch hier von symbolischem Ausagieren, in diesem Fall über unseren Körper, sprechen. Gleichzeitig gibt uns aber die Symptomatik ein Symbol, so dass wir entschlüsseln können, welche Anlage bewusst und entwickelt werden will. Die Gesamtheit der Anlagen entfaltet sich nicht gleichzeitig, sondern nach einem vorgegebenen zeitlichen Rhythmus, so dass zu einem bestimmten Zeitpunkt immer nur eine bestimmte Anlage auf Bewusstwerdung drängt. Mit dem entschlüsselten Symbol halten wir aber gleichzeitig den Schlüssel zur Gesundung in der Hand. Aus diesem Verständnis heraus ist jede Krankheit eine Wirkung der Psyche. Es gibt keine nichtpsychosomatische Erkrankung! Die Psyche versucht dabei nur ihrem Auftrag gerecht zu werden, die Anlagenstruktur gemäß dem Urbild (= innere Wirklichkeit) in der materiellen Welt lebendig und damit bewusst werden zu lassen, selbst wenn dies in tiefstes Leid führen sollte. So steht hinter dem Leid ein tieferer Sinn, der oft missverstanden wurde und wird. Das Leid dient nicht zur Abtragung irgendeiner imaginären Schuld, sondern will uns immer wieder auf die im Unbewussten erwachende Anlage hinweisen.

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