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Das Horoskop meines Kindes

Kinder in ihrer Einzigartigkeit verstehen und unterstützen.
Art.-Nr.: 1490

Klemens Ludwig

Produktform:  Paperback, früher € 15,50*, jetzt zum Sonderpreis
Seitenzahl:  234
ISBN:  3-466-30545-4 / 978-3-466-30545-2
EAN:  9783466305452
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Produktdetails

Immer mehr Eltern wollen durch ein Horoskop Aufschluss über das Potential ihrer Kinder erhalten. Da wir in der Kindheit jedoch weit mehr von unserem Mondzeichen als vom Sonnenzeichen geprägt sind (das wir gewöhnlich als unser „Sternzeichen“ kennen), kann die herkömmliche Astrologie hier nur begrenzt Auskunft geben. Klemens Ludwig schließt mit diesem Buch eine Lücke. Er zeigt, wie wir mit dem Horoskop Zugang zum kindlichen Lebensplan finden und Kinder damit besser verstehen und unterstützen lernen. Eltern wird so die Möglichkeit gegeben, das Horoskop ihres Kindes konkret zu deuten und dieses Wissen auf verantwortungsvolle Art in die Erziehung zu integrieren. Mit vielen Beispielen aus der Praxis und Handlungsperspektiven für den Erziehungsalltag.

Autorenporträt

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 Klemens Ludwig

Klemens Ludwig (1956), ist freier Journalist und astrologischer Berater in Tübingen. Als Buchautor wurde er bekannt durch seine Veröffentlichungen über ethnische Konflikte vor allem in Asien und Europa. Er ist räger des Journalistenpreises des Deutsche Astrologenverbandes und geprüfter Astrologe (DAV).

Leseprobe

Am Anfang steht der Mond

Astrologie für Kinder folgt eigenen Prinzipien

Bevor die astrologische Symbolik des Mondes und ihre Deutung näher betrachtet werden soll, ist es nützlich, einen kurzen Blick darauf zu werfen, wie wir ihn mit unseren Sinnen wahrnehmen und was die Naturwissenschaft über ihn weiß. Aufgabe der Symbolik ist es dann, die Wahrnehmung auf eine andere Ebene - man kann sie höher oder tiefer nennen - zu übertragen und die Analogie für die Astrologie zu suchen.

Das Offenkundigste am Mond ist der Wandel. Der trifft zwar für alle anderen Himmelskörper auch zu, doch bei keinem sonst ist er mit dem bloßen Auge innerhalb so kurzer Zeiträume wahrzunehmen. Nicht eine Nacht und nicht einen Tag hat der Mond dieselbe Form oder dieselbe Position am Himmel. Seine vier Phasen - Neumond, zunehmender Mond, Vollmond und abnehmender Mond - gehören seit jeher zu dem Prägnantesten, was die Menschen am Himmel wahrgenommen haben. Deshalb basierten viele alte astrologische Systeme auf dem Mondzyklus. Dies hat sich jedoch bei der Zeitmessung als unpraktisch erwiesen, da seine Phasen der menschlichen Wahrnehmung unrhythmisch erschienen. Der Zurückdrängung der matriarchalen Kulturen durch Völker mit einem patriarchalen Herrschaftssystem tat ihr übriges, um den Mondkalender im Laufe der Zeit weitgehend durch den Sonnenkalender zu ersetzen. Gänzlich vergessen ist der Rhythmus des Mondes indes nicht. Gerade in der jüngsten Zeit feiert er eine erstaunliche Renaissance, vor allem in der ökologischen Landwirtschaft und anderen Bereichen, die eng mit der Natur verbunden sind.

Ein anderes Mondphänomen besteht darin, daß er keine eigene Lichtquelle besitzt. Er reflektiert stattdessen das Licht, das er von der Sonne empfängt. Dadurch leuchtet er ohne zu wärmen. Er nimmt aber noch mehr als das Sonnenlicht auf. Da der Mond etwa einmal im Monat den Tierkreis durchwandert, tritt er während dieser relativ kurzen Epoche mit allen anderen Planeten in Konjunktion. Er empfängt also auch andere Einflüsse viel häufiger als jeder andere Himmelskörper und steht damit in einem ständigen Austausch.

Bei seinem Umlauf empfängt er nicht nur; er gibt darüber hinaus seine Energie weiter. Das nehmen wir auf der Erde vor allem anhand der Gezeiten wahr, aber auch bei vielen anderen Phänomenen, die mit Wasser zu tun haben. Auch der Menstruationszyklus der Frau ist ursprünglich vom Mond bestimmt.

Ebbe und Flut entstehen durch die Beeinflussung der Schwerkraft der Erde. Alle Gestirne üben Einfluß auf die Schwerkraft der Erde aus, doch die Heftigkeit hängt stärker von deren Entfernung als von deren Masse ab. Die Schwerkraftwirkung der Gestirne nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab. Aufgrund der geringen Distanz erleben wir die Schwerkraftwirkung des Mondes mehr als doppelt so stark wie die der Sonne, obwohl die Sonne eine um knapp 30 Mio. mal größere Masse besitzt. Dort, wo der Mond im Zenit steht, dem höchsten Punkt seiner Umlaufbahn, ist seine Kraft am größten, dem gegenüber im Nadir am geringsten.


Kind und Mond


Gibt es zwischen diesen Fakten und der Entwicklung eines Kindes eine Analogie, die eine entsprechende astrologische Zuordnung rechtfertigt? Der stete Wandel hat viel mit dem natürlichen kindlichen Verhalten zu tun. Es ist offenkundig und ganz wertfrei festzuhalten, dass sich die Menschen mit zunehmendem Alter schwerer tun mit Wandel, mit Neuem. Das beginnt bereits auf der körperlichen Ebene, doch auch geistig steht zunehmendes Alter nicht gerade für wachsende Flexibilität, Spontaneität und Risikobereitschaft. Spätestens mit der beruflichen Etablierung wird in der Regel der Besitzstand geschätzt und gewahrt. Astrologisch entfalten dann die transsaturnischen Planeten ihre Wirkung, die sich sehr langsam und kaum merklich bewegen. Beim Kind ist die Neigung, an bestimmten Strukturen oder Gewohnheiten festzuhalten, nicht so ausgeprägt. Natürlich gibt es Unterschiede, etwa bei einem Kind mit Stier- oder mit Widder-Mond, aber allgemein ist es im beständigen Wandel, der sich auch hier schon auf der körperlichen Ebene zeigt.

Es mag im Zusammenhang mit der Analogie zum Kinderhoroskop provozierend klingen, dass der Mond leuchtet ohne zu wärmen. Kann ein Kind mit seinem Lächeln nicht mehr Wärme verbreiten als irgendwer oder irgendetwas sonst? Auch dazu lohnt sich zunächst ein Blick in die Mythen.

In der antiken Mythologie gibt es zum einen die Mondgöttin Selene (römisch Luna). Sie beeinflußt die Gefühle und das Liebesleben. Zeus und Pan begehrten und verführten sie. Diese Tradition wurde jedoch von einer anderen zurückgedrängt, die eher den reinen, wenn nicht unterkühlten Aspekt betont. Dessen Personifizierung ist die Jagdgöttin Artemis (römisch Diana), die Zwillingsschwester des Sonnengottes Apollon. Artemis Heimat sind die Wälder. Sie hat sich bewußt für die Jungfräulichkeit entschieden, die sie gegen alle Annäherungsversuche vehement verteidigt. Keuschheit und eine kühle Distanz sind wichtige Werte für sie. Wer sich darüber hinwegsetzen wollte, hatte die Konsequenzen davon zu tragen, so der Jäger Aktaion. Er sah sie nackt baden. Um sich nicht damit brüsten zu können, ihre Nacktheit gesehen zu haben, verwandelte Artemis ihn in einen Hirsch. Ein ähnliches Bild ist auch in der christlichen Kultur mit der reinen und keuschen Jungfrau Maria entstanden, die häufig mit Mondattributen dargestellt und an die Stelle alter Mondgöttinnen getreten ist. Artemis und andere Mondgottheiten sind demnach ein Gegenpol zu der Liebesgöttin Aphrodite bzw. Selene.

Hier beginnt die Analogie zum Kindsein. Die Frage, ob und in welcher Form Kinder eine eigene Sexualität haben, soll in diesem Buch nicht näher diskutiert werden. Natürlich kann sie nicht völlig verneint werden, doch ist ihre Sexualität grundlegend anders als die der Erwachsenen, und sie muß vor jedem Übergriff geschützt werden. Kinder haben in ihrer Sexualität viel von den Eigenschaften der Mondgöttin Artemis: Reinheit, Unschuld, Arglosigkeit sowie eine nicht im moralischen Sinn gemeinte Keuschheit. Interessanterweise ist Artemis auch die Beschützerin der Neugeborenen und der Kinder.

Insofern ist das Bild des Mondes mit seiner distanzierten Kühlheit eine passende Analogie für die Sexualität des Kindes. Für den Erwachsenen ist beides letztlich nicht zu erfassen, weder der geheimnisvolle, kühle Schein des Mondes, noch die Sexualität des Kindes. Er tut gut daran, beides sich selbst zu überlassen

Analogien gibt es auch auf der Ebene des Empfangens und Gebens. Als junger Erdenbürger mit weniger Erfahrung ist ein Kind mehr als Erwachsene darauf angewiesen, Eindrücke und Anregungen zu empfangen, um daran zu wachsen, um eine Orientierung zu erhalten. Voraussetzung für die Fähigkeit, empfangen zu können, ist Offenheit - wie der geöffnete Kreis des Mondsymbols. Doch jeder, der Umgang mit Kindern hat, weiß, dass ein Kind nicht nur empfängt. Es gibt auch, nicht allein Zuneigung und Wärme wenn es lächelt; es beeinflußt seine Umgebung auf vielfältige Weise. Das geschieht zumeist in recht subtiler Form, und die Resultate zeigen sich bisweilen erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung.

Insgesamt hat die Zuordnung des Mondes als zentrales Gestirn für das Kind eine gute Basis. Die Rolle der anderen persönlichen Planeten, vor allem Merkur und Venus, sowie für die Heranwachsenden der Mars, soll keinesfalls geringgeschätzt werden. Darauf wird im 4. Kapitel näher eingegangen. Hier geht es zunächst einmal um die Grundlage sowie um die Begründung, warum beim Kind statt der Sonne der Mond ins Zentrum gerückt werden soll.

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