Die Botschaft der Mondknoten

Der Entwicklungsweg des Menschen im Horoskop
Art.-Nr.: 3238

Uwe Sonnenschein

Produktform:  kartoniert
Seitenzahl:  172
ISBN:  3-937536-35-3 / 978-3-937536-35-4
EAN:  9783937536354
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Produktdetails

Die Mondknoten im Horoskop enthalten wichtige Botschaften für den Menschen. Sie zeigen das instinktive Festhalten an vertrauten Verhaltensweisen genauso auf wie die ständigen Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung. Die Mondknotenachse erschließt einen Weg von der Vergangenheit in die Zukunft und vergißt dabei nicht, darauf hinzuweisen, was es aktuell zu tun gibt.

Dieses Buch führt zunächst aus astronomischer, mythologischer, karmischer und psychologischer Sicht in die Thematik ein. Ein großer Deutungsteil erklärt dann sowohl die Stellung der Mondknoten im Geburtshoroskop im Sinne des grundlegenden persönlichen Entwicklungsweges als auch die Bedeutung der laufenden Mondknoten als Anzeiger für aktuell anstehende Aufgaben.

Ein Fallbeispiel am Ende illustriert die Einbindung der Mondknotendeutung in ein astrologisches Gesamtkonzept.

Autorenporträt

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 Uwe Sonnenschein Uwe Sonnenschein, (1964), beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Astrologie und Psychologie. Eigene astrologische Praxis seit 1995, seit April 2001 geprüfter Astrologe DAV.

Leseprobe

Die Mondknoten in den Tierkreiszeichen




Nachdem nun einige Anregungen und Überlegungen zur Bedeutung der Mondknoten gegeben sind, soll ihre Stellung in den Tierkreiszeichen des Horoskopes gedeutet werden. Wie bei jeder Horoskopdeutung kommt es am Ende natürlich auf die Zusammenschau aller Faktoren in Häusern und Zeichen und deren Aspekte zueinander an. Doch auch für sich stehend gibt uns die Mondknotenachse wichtige Hinweise. Hierbei steht der persönliche Entwicklungsweg im Vordergrund.


Die Stellung der Mondknoten im Tierkreis beschreibt diesen Entwicklungsweg von der inneren Anlage her. Welche Fähigkeiten haben wir bereits mitbekommen, auf welchen Fundus an Talenten können wir bauen, was scheint uns vertraut und welche Fähigkeiten und Talente sollen wir entwickeln, wo liegt unser inneres Ziel? In welchen Lebensbereichen wir all dies ausleben sollen dagegen beschreibt das nächste Kapitel mit der Stellung der Mondknoten in den astrologischen Häusern. Tierkreis und Häusersystem bilden ein Begriffspaar Innen – Außen, also die innere Anlage des Menschen und sein Agieren im Außen, bzw. die Umweltforderungen an ihn.


Bei allen Deutungen sollte beachtet werden, daß es sich bei den Mondknoten um keine reale Himmelskörper handelt sondern um rechnerische Punkte. Sie können also nicht wie die Planeten Organe unserer Seelentätigkeit sein, sondern sie zeigen diesen Organen einen Weg oder auch den jeweils nächsten Entwicklungsschritt.


Auch sollte man ständig vor Augen haben, daß die Mondknoten Spiegelpunkte sind und sich somit im Horoskop immer gegenüber liegen. Auch wenn im Horoskop meist nur der aufsteigende Mondknoten eingezeichnet ist, findet sich im gegenüberliegenden Zeichen oder Haus immer sein Bruder, der absteigende Mondknoten. Die Deutungstexte werden der Einfachheit halber jeweils mit der Stellung des aufsteigenden Mondknotens überschrieben. Gedeutet wird aber immer die gesamte Achse.


Wenn wir bei der Mondknotenachse vom Entwicklungsweg des Menschen sprechen, entsteht häufig der Eindruck, daß der absteigende Mondknoten, der bereits Vertrautes und Erlerntes beinhaltet, losgelassen und „gemieden“ werden soll. Der aufsteigende Mondknoten symbolisiert das Ziel, also ist das Alte „verbraucht“ und „unerwünscht“. Ich halte dies für zu streng betrachtet. Vielleicht stammt diese Vorstellung auch noch aus dem Mittelalter, als Saturn ein „Übeltäter“ und Jupiter ein „Wohltäter“ war. Den absteigenden Mondknoten bezeichnete man zu dieser Zeit auch als „Saturn-Punkt“, den aufsteigenden als „Jupiter-Punkt“.
Sicher verspüren wir am Vergangenheitspol, dem absteigenden Mondknoten, das instinktive Verlangen, in gewohnter und vertrauter Weise zu handeln. Dies fällt uns leicht, es gilt keine inneren Widerstände zu überwinden. Das Angenehme bei vertrauten Verhaltensweisen ist, daß wir in Stressituationen auf Erprobtes zurückgreifen können und so instinktiv eine bereits „funktionierende“ Handlungsweise verwenden können und in dieser Situation nicht unsicher und gelähmt am Platz verharren. Von daher soll das Alte nicht verstoßen werden, sondern seinen angemessenen Platz behalten.


Da wir uns aber entwickeln möchten, wenden wir uns idealerweise meistens dem aufsteigenden Mondknoten zu, denn dort liegen unsere Entwicklungsaufgaben. Dies erfordert selbstverständlich den Willen dazu und kann manchmal anstrengend sein. Oft ist es ein Leidensdruck, der uns auf dem Weg nach vorne „peitscht“. Gilt es dann bspw. Entscheidungen zu treffen, haben wir die Wahl, dies entweder nach den alten Mustern zu tun oder aber wir nehmen das Risiko in Kauf, etwas Neues zu probieren. Oft führt uns das zunehmend zum aktiven und selbst bestimmten Handeln, was im allgemeinen konstruktiver und entwicklungsfördernder ist. >


Bei einer karmischen Sichtweise gilt das Gesagte analog. Die Summe der Erfahrungen in vergangenen Leben am absteigenden Mondknoten steht uns als Fundus an Fähigkeiten und Reaktionsmustern zur Verfügung. Die Qualitäten des aufsteigenden Mondknotens gilt es in diesem Leben zu entwickeln.


Welche Sichtweise man auch bevorzugt, es geht nicht darum, das Alte zu „verbannen“. Vielmehr soll eine Balance hergestellt werden. Die eine Waagschale enthält das bereits Vorhandene des absteigenden Mondknotens, die andere Waagschale will mit den neuen Erfahrungen und Qualitäten des aufsteigenden Mondknotens gefüllt werden, bis eine Balance entsteht. Diese ausbalancierte Achse wiederum gilt es in die Gesamtpersönlichkeit zu integrieren.
Bedenken sollte man auch, daß sich die Mondknotenachse immer jeweils für 1 ½ Jahre in einem Tierkreiszeichen aufhält. Die Beschreibung der Mondknoten in den Tierkreiszeichen bezieht sich also immer auf 1 ½ Jahrgänge. Der besseren Lesbarkeit halber wird öfters von einem Jahrgang die Rede sein. Eine individuellere Aussage ergibt sich durch die Stellung der Mondknoten in den Häusern, die im Durchschnitt alle zwei Stunden wechseln (12 Häuser = 1 Tag). Die Zeichen sagen uns also, wie wir mit unseren Mondknotenenergien umgehen sollen, die Häuser zeigen an, wo sie verwirklicht werden sollen.

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